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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Drei von fünf nicht-staatlichen Hochschulen positiv akkreditiert

Die Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen (HKT) wurde bereits 1987 vom Land Baden-Württemberg als Fachhochschule staatlich anerkannt. Die Hochschule verfolgt seit ihrer Gründung das Ziel, "Kunsttherapie" als Studiengang anzubieten sowie Weiterbildungsangebote auf diesem Feld zu entwickeln. Seit einigen Jahren entfaltet die HKT auch zunehmend Forschungsaktivitäten in diesem Fachgebiet. Nach Ansicht des Wissenschaftsrates entspricht sie damit den wissenschaftlichen und künstlerisch-gestalterischen Maßstäben einer Fachhochschule. Daher wird eine Akkreditierung für fünf Jahre ausgesprochen. Sie erfolgt jedoch unter zwei Auflagen: Einerseits ist die Zahl der hauptberuflichen Professuren spätestens innerhalb eines Jahres um zwei weitere anzuheben, zum anderen das Konzept des geplanten Master-Studiengangs zu überarbeiten. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

ESMT European School of Management and Technology in Berlin akkreditiert

Die ESMT European School of Management and Technology in Berlin hat nach den Anlaufschwierigkeiten in den ersten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, sich als Wissenschaftliche Hochschule zu etablieren. Mit der Berufung renommierter Wissenschaftler und aussichtsreicher Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen hat sie seit Anfang 2006 überzeugende Grundlagen zum Aufbau eines Forschungsprofils geschaffen. Auch wenn die Hochschule einige erfolgversprechende Schritte unternommen hat, steckt die Umsetzung ihres ehrgeizigen Ziels "Top 10 nach 10 Jahren" erst in den Anfängen. Der jetzt eingeschlagene Weg muss konsequent weiter beschritten und die an der Hochschule begonnenen Forschungsaktivitäten müssen weiter entwickelt werden, insbesondere wenn die Hochschule künftig das Promotionsrecht erlangen will. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Zu den Entwicklungsplanungen der "Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn"

Der Wissenschaftsrat hat die Anstrengungen der "Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn" (RWH) in Künzelsau (Baden-Württemberg) gewürdigt, sowohl ihr Studienangebot zu erweitern und zu verbessern, als auch ihre Forschungsaktivitäten nachhaltig und zukunftsorientiert zu erhöhen. Die 1988 in der Kreisstadt des Hohenlohekreises als Außenstelle gegründete RWH ist keine eigenständige organisatorische Einheit, sondern bildet als Fakultät für Technik und Wirtschaft eine von sechs Fakultäten der Fachhochschule Heilbronn. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Institut für Interdisziplinäre Isotopenforschung, Leipzig, in das Forschungszentrum Dresden eingliedern

Da das Institut für Interdisziplinäre Isotopenforschung (IIF) an der Universität Leipzig aus fachlicher Sicht die Forschungsarbeiten des Forschungszentrums Dresden (FZD) sehr gut ergänzt, spricht sich der Wissenschaftsrat dafür aus, beide Abteilungen des IIF in bereits im Forschungszentrum Dresden vorhandene Institute mit gleicher fachlicher Ausrichtung zu integrieren. Damit wäre die Weiterführung der wissenschaftlichen Aufgabe, die zur Gründung des IIF geführt hatte und die nach wie vor relevant und von nationalem Interesse ist, sichergestellt. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wechsel des Forschungszentrums Dresden zur Helmholtz-Gemeinschaft empfohlen

Bei der Begutachtung durch den Wissenschaftsrat hat sich das Forschungszentrum Dresden (FZD) in Rossendorf überzeugend als Großforschungseinrichtung präsentiert. Größe und Struktur des aus sechs Instituten bestehenden FZD, die Zahl der dort betriebenen Großgeräte wie auch die überzeugenden Forschungsprogramme haben den Wissenschaftsrat dazu veranlasst, einen Wechsel der Förderorganisation vorzuschlagen. Empfohlen wird, die Einrichtung künftig in der Helmholtz-Gemeinschaft zu fördern. Seit 1992 wird das aus dem Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf bei Dresden hervorgegangene FZD in der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) gefördert. Dort ist es das größte Institut. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Halbe Milliarde für Forschungsbauten von nationaler Bedeutung

Im Rahmen seiner Begutachtung von Forschungsbauten an Hochschulen hat der Wissenschaftsrat die von den Ländern zur Förderphase 2009 beantragten Vorhaben nach seinen Kriterien überprüft, bewertet und in eine Reihung gebracht. Die Gesamtkosten der ab dem Jahr 2009 zur Förderung von Forschungsbauten empfohlenen Investitionen an Hochschulen belaufen sich auf ca. 485,5 Mio. Euro. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Konzept zur systematischen Verbesserung der Hochschullehre

Der Wissenschaftsrat ruft die Akteure in Politik und Hochschulen, Lehrende und Studierende zu einer großen gemeinsamen Anstrengung für mehr Qualität in Lehre und Studium auf. Er tut dies in einer Situation, in der die Probleme der Lehre zunehmend und zu Recht öffentlich Aufmerksamkeit gewinnen. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Sommersitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin (02. - 04. Juli 2008)

Mit der Internationalisierung von Wissenschaft beschäftigte sich dieses Mal der Bericht des Vorsitzenden zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem. In der aktuellen Debatte um dieses Thema, so konstatierte Professor Peter Strohschneider, fehle es oft an Klarheit darüber, ob von Internationalisierung der Gegenstände und Methoden der Wissenschaften, der Institutionen oder aber der Wissenschaftspolitik die Rede sei. Prozesse der Internationalisierung führten gegenwärtig in vielen Bereichen zu Vereinheitlichungen. Im Verhältnis von Institutionen und von Staaten zueinander werden aber auch Unterschiede verstärkt mit dem Ziel, im Wettbewerb Vorteile zu erringen. Das Feld sei komplex, so dass eine einzige Internationalisierungsstrategie für das deutsche Wissenschaftssystem insgesamt nicht hilfreich sein dürfte. Der Wissenschaftsrat, so Strohschneider, biete sich als Forum der Diskussion an, er werde aber zum Beispiel in den Bereichen Forschungsförderung, Großgeräte oder Hochschulorganisation auch aktiv Handlungsempfehlungen erarbeiten. mehr

07.07.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Forschungsrating erfolgreich erprobt

Das Forschungsrating, ein neuartiges, differenziertes und methodisch sehr anspruchsvolles Verfahren zum Leistungsvergleich in der Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, hat sich in der Praxis erfolgreich bewährt. mehr

09.05.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung, Bildung und Gesellschaft

Wissenschaftsrat: Bedeutung der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Wissenschaftssystem wächst

In seiner Stellungnahme zur aktuellen Denkschrift der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur weiteren Entwicklung ihres Förderhandelns und zu ihrem künftigen Finanzbedarf stellt der Wissenschaftsrat die bedeutende Leistung der DFG bei der qualitätsorientierten Weiterentwicklung des Forschungssystems in Deutschland heraus. mehr

09.05.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung, Bildung und Gesellschaft

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