Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (28.-30.01.09) ist der Münchener Germanist Peter Strohschneider erneut zum Vorsitzenden des Wissenschaftsrates gewählt worden. Die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates hat einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden: Der Physiker Hilbert von Löhneysen tritt die Nachfolge des Werkstoffforschers Rüdiger Bormann an, der aus beruflichen Gründen für dieses Amt nicht mehr antrat, der Wissenschaftlichen Kommission als Mitglied aber weiterhin angehören wird. Im Einzelnen hat der Wissenschaftsrat bis Januar 2010 wie folgt gewählt.
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02.02.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Der Bundespräsident hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz folgende Mitglieder für drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen:
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02.02.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit den drei im November verabschiedeten Empfehlungen hat der Wissenschaftsrat seit 2001 insgesamt 35 Stellungnahmen zur institutionellen Akkreditierung nicht-staatlicher Hochschulen verabschiedet, davon 29 mit positivem Ergebnis. Mit der jetzt verabschiedeten Stellungnahme zur Akkreditierung der Hertie School of Governance, Berlin waren darunter insgesamt sechs Empfehlungen zu Hochschulen universitären Anspruchs (Jacobs University Bremen, Wissenschaftliche Hochschule Lahr, Universität Witten-Herdecke, Bucerius Law School, Hamburg, European School of Management and Technology, Berlin).
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07.11.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Seit 2005 evaluiert der Wissenschaftsrat auf Bitten von Bundestag und Bundesregierung die Ressortforschungseinrichtungen des Bundes, der für diese Einrichtungen 1,36 Milliarden Euro p. a. zur Verfügung stellt, davon gut 640 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung. 28 von insgesamt 40 im Jahr 2005 noch nicht vom Wissenschaftsrat evaluierten Ressortforschungseinrichtungen wurden bislang begutachtet. Dabei legt der Wissenschaftsrat sein Augenmerk vor allem auf Umfang und Qualität der Forschung dieser Einrichtungen, die erst auf der Basis guter eigener Forschung und Entwicklung in der Lage sind, die Bundesministerien bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben effektiv zu beraten und zu unterstützen. Erfreulicherweise zeigen die bisherigen Begutachtungen, dass die Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der Ressortforschung in erheblichem Umfang diesen Anforderungen entsprechen. Bereits 2007 hatte sich der Wissenschaftsrat in übergreifenden Empfehlungen zur Rolle und künftigen Entwicklung dieses Sektors für eine deutliche Stärkung des FuE-Bereichs in den Einrichtungen ausgesprochen.
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07.11.2008
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Hochschule und Forschung
Zu dem für Mittwoch, den 5. November, geplanten Konjunkturgipfel im Kanzleramt erklärt der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider:
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04.11.2008
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Herr Professor Dr. Peter Strohschneider, erklärte zu den Ergebnissen des Bildungsgipfels:
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23.10.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Es gibt immer mehr Studienberechtigte, doch zu wenige unter ihnen wollen ein Studium aufnehmen (68 % im Jahr 2006). Die Studienanfängerquote (36,6 %) blieb 2007 deutlich unter den mehr als 40 %, die der Wissenschaftsrat langfristig für nötig hält. Die Absolventenquote betrug 2006 lediglich 22 %, während der Wissenschaftsrat empfiehlt, 35 % eines Altersjahrgangs zu einem Studienabschluss zu führen. Demgegenüber wächst der Bedarf des Arbeitsmarktes an Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Kann er nicht befriedigt werden, so sinken Innovationskraft, gesamtgesellschaftliches Qualifikationsniveau und damit das volkswirtschaftliche Wachstum.
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08.08.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit dem heute veröffentlichten Eckpunkte-Papier legen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat erste Überlegungen zur Fortführung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative vor. Die Wissenschaft hat bewusst diesen frühen Zeitpunkt gewählt, um Denkanstöße zu liefern und ihren Beitrag zur öffentlichen Debatte zu leisten.
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11.07.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Das bislang als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts geführte Universitätsklinikum Mainz soll künftig mit dem Fachbereich Medizin der Universität vereinigt und als neugeschaffene Einheit in der Universität Mainz geführt werden. So sieht es das neue Universitätsmedizingesetz des Landes Rheinland-Pfalz vor, das zum Januar 2009 in Kraft treten soll. Dies war Anlass für das Land, den Wissenschaftsrat um eine Strukturanalyse der Mainzer Universitätsmedizin zu bitten. Die jetzt vorliegenden Empfehlungen an Universität und Land zeigen auf, welche organisatorischen und strukturellen Veränderungen erforderlich sind, um die Leistungsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu sichern bzw. zu steigern.
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07.07.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung