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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Ergebnisse der Herbstsitzungen des Wissenschaftsrates in Aachen

Die internationale Mobilität in der Wissenschaft machte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Peter Strohschneider, zum Gegenstand seines jährlichen Berichts zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem. Mobilität von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erleichtern, sei eine wichtige Aufgabe der Wissenschaftspolitik. mehr

16.11.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Steuerungsgruppe Forschungsrating entwickelt Bewertungskriterien für geisteswissenschaftliche Forschung

Die für die Weiterentwicklung des Forschungsratings verantwortliche Steuerungsgruppe hat die Entscheidung des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, das Forschungsrating nicht zu unterstützen, mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Der Verband verzichtet damit auf die Gelegenheit, stellvertretend für die Geisteswissenschaften an der Entwicklung eines angemessenen Ratingverfahrens maßgeblich mitzuwirken. Die Steuerungsgruppe vertritt die Auffassung, dass eine Verständigung über disziplinäre Standards und die Entwicklung geeigneter Bewertungsverfahren und -kriterien notwendig ist, wollen die Geisteswissenschaften den an sie bislang herangetragenen Kriterien wie Drittmittel- und Publikationsstatistiken nicht länger alternativlos ausgesetzt bleiben. mehr

24.07.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Sommersitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin

In der Schulbuchforschung genießt das 1975 gegründete Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig national wie international hohe Wertschätzung. Das Institut verbindet erfolgreich anwendungsorientierte Forschung mit qualitativ hochwertigen Transfer- und Serviceleistungen. Da die Aufgaben und Leistungen des GEI überregional bedeutsam sind und an ihnen ein gesamtstaatliches wissenschaftspolitisches Interesse besteht, hat der Wissenschaftsrat empfohlen, das GEI als eine wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen. mehr

10.07.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft, Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat lobt Akademienprogramm

Das von den deutschen Wissenschaftsakademien gemeinsam getragene Forschungsprogramm sei umfassend weiterentwickelt und mit einer zukunftweisenden Perspektive verbunden worden. So lautet das Ergebnis der zweiten Evaluierung des Akademienprogramms durch den Wissenschaftsrat in seiner am 28. Mai 2009 verabschiedeten Stellungnahme. Es könne ein "sehr positives Resümee" gezogen werden, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Strohschneider. mehr

03.06.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen zur Grünen Gentechnik

Alexander von Humboldt-Stiftung Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst FhG - Fraunhofer Gesellschaft Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren HRK - Hochschulrektorenkonferenz WGL - Leibniz-Gemeinschaft MPG - Max-Planck-Gesellschaft Wissenschaftsrat mehr

16.04.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft, Hochschule und Forschung

Ergebnisse der Wintersitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin (28.-30. Januar 2009)

Der bisherige Kanzler der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Thomas May, wird neuer Generalsekretär des Wissenschaftsrates. Der 50jährige folgt Wedig von Heyden nach, der die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates sieben Jahre lang leitete und nun aus Altersgründen ausscheidet. Bevor May 2003 als Kanzler nach München ging, war er jeweils acht Jahre lang bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft und in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates tätig. mehr

02.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat würdigt Sonderforschungsbereiche als Erfolgsmodelle der Forschungsförderung

Durch die Exzellenzinitiative haben große, interdisziplinäre Forschungsverbünde an deutschen Universitäten viel Aufmerksamkeit errungen. Bei der Planung ihrer Kooperationen konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht zuletzt an Erfahrungen ihrer Universitäten mit Sonderforschungsbereichen (SFB) anknüpfen. "Das hohe Ansehen des SFB-Programms in den Hochschulen und in der Politik beruht nicht zuletzt auf den im Rahmen dieses Programms etablierten Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren", stellt Professor Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, fest. mehr

02.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Zur Zukunft der institutionellen Akkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen in Deutschland durch den Wissenschaftsrat

Das Verfahren der institutionellen Akkreditierung privater Hochschulen, das der Wissenschaftsrat seit 2001 durchführt, ist von einer internationalen Kommission evaluiert worden. Die Empfehlungen und Anregungen dieser Kommission waren Anlass für den Wissenschaftsrat, sich mit der künftigen Ausgestaltung dieses Verfahrens zu beschäftigen. Der Wissenschaftsrat sieht es danach auch in Zukunft als wichtige Aufgabe an, nichtstaatliche Hochschulen zu akkreditieren, um weiterhin hohe, länderübergreifend einheitliche Qualitätsstandards im nichtstaatlichen Hochschulbereich sicherzustellen. Darüber hinaus wird sich der Wissenschaftsrat den strategischen Fragen widmen, die sich für das deutsche Hochschulsystem aufgrund des Wachstums des nichtstaatlichen Sektors ergeben. Insbesondere ist beabsichtigt, im Jahr 2010 erstmals einen Bericht über das private Hochschulwesen in Deutschland vorzulegen. mehr

02.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Vier Hochschulen vom Wissenschaftsrat akkreditiert

Vier Hochschulen vom Wissenschaftsrat akkreditiert. mehr

02.02.2009 Pressemeldung Hochschule und Forschung

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