Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu
- den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
- übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.
Die chemische Forschung in Deutschland kann sich international sehen lassen und verfügt über ein sehr ausgewogenes Profil. Eine breite Basis guter bis sehr guter Forschungsleistungen, eine erfolgreiche Nachwuchsförderung sowie - insbesondere in den anwen-dungsorientierten Einrichtungen - ein gut funktionierender Wissenstransfer machen ihre Stärke aus. Das geht aus einem Forschungsrating hervor, das der Wissenschaftsrat mit finanzieller Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie in Auftrag gegeben hatte.
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18.12.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit drei Stellungnahmen hat der Wissenschaftsrat die *Begutachtung der Ressortforschungseinrichtungen* fortgeführt. Die Forschungs- und Dienstleistungen der aktuell begutachteten Einrichtungen werden positiv bewertet.
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12.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Erneut hat der Wissenschaftsrat drei Stellungnahmen zu Ressortforschungseinrichtungen des Bundes verabschiedet. Diese Einrichtungen erbringen Forschungs- und Entwicklungsleistungen, um die Bundesministerien bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. In den Jahren 2005 und 2006 hatte der Wissenschaftsrat bereits 13 Ressortforschungseinrichtungen begutachtet und dabei Verbesserungsbedarf insbesondere in den Bereichen Forschungsplanung, Koordination, Qualitätssicherung und Wettbewerbsorientierung festgestellt. Personal- und haushaltsrechtliche Regelungen hatten sich vielfach als wenig geeignet für eine flexible Anpassung an neue Aufgaben erwiesen. Im Anschluss hieran erhielt der Wissenschaftsrat den Auftrag der Bundesregierung, auch die 25 noch nicht begutachteten Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zu evaluieren. Anschließend wird der Wissenschaftsrat, wie schon in der ersten Runde, ergänzende übergreifende Empfehlungen aussprechen.
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12.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Aufbauleistung des im Jahr 2005 gegründeten Deutschen Historischen Instituts in Moskau ist überzeugend gelungen, so das zentrale Ergebnis der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgten Evaluation durch den Wissenschaftsrat. Die Chancen des Instituts, die bereits erworbene Position in der russischen und deutschen Wissenschaftslandschaft in Zukunft weiter zu stärken, werden als gut eingeschätzt.
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12.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Zum zweiten Mal hat der Wissenschaftsrat im Rahmen seiner Begutachtung von Forschungsbauten an Hochschulen die von den Ländern beantragten Vorhaben nach seinen Kriterien überprüft, bewertet und in eine Reihung gebracht. Ziel dieses mit der Föderalismusreform eingeführten Instrumentes zur Finanzierung von Forschungsbauten und Großgeräten ist es, die investiven Voraussetzungen der deutschen Hochschulen für eine erfolgreiche Teilnahme am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung zu verbessern. Die jährlichen Fördermittel in Höhe von rund 600 Millionen Euro werden je zur Hälfte von Bund und Ländern getragen.
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12.11.2007
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Hochschule und Forschung
Die Förderentscheidungen in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative sind gefallen. Nach Begutachtung und Beratung von insgesamt 92 Anträgen für die drei Förderlinien in international besetzten Prüfungsgremien und in der Gemeinsamen Kommission von Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative heute die Finanzierung von 21 Graduiertenschulen, 20 Exzellenzclustern und sechs Zukunftskonzepten beschlossen. Die Entscheidungen wurden durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, sowie auf Länderseite durch den Berliner Wissenschaftssenator Professor Jürgen E. Zöllner und den Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Professor Jan-Hendrik Olbertz, in Bonn bekannt gegeben. Der Präsident der DFG. Professor Matthias Kleiner, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, erläuterten die Ergebnisse und das Verfahren. Für die Förderung der an insgesamt 28 Hochschulen angesiedelten Initiativen ist in dieser zweiten Runde gut eine Milliarde Euro bewilligt worden.
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19.10.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Ein halbes Jahrhundert wissenschaftspolitischer Beratungstätigkeit des Wissenschaftsrates fand am 5. September in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und zahlreicher prominenter Gäste aus Wissenschaft und Politik im festlichen Rahmen des Schlüterhofs im Deutschen Historischen Museum Berlin ihre Würdigung.
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05.09.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mit der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld (FHM) gGmbH hat der Wissenschaftsrat eine Hochschule akkreditiert, die in allen Studiengängen die Unternehmensgründung und -führung im Mittelstand zum Thema macht. Gegenwärtig bietet die 2000 gegründete Hochschule fünf Bachelor- und zwei Master-Studiengänge an. Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, erklärt: "Die Fachhochschule des Mittelstands überzeugt zunächst durch ihr plausibles und tragfähiges Leitbild. Zudem sind alle derzeit angebotenen Bachelor- und Master-Studiengänge akkreditiert; beeindruckend ist der Umfang der angewandten Forschung. Die Finanzierung der Hochschule ist auf absehbare Zeit gesichert und seriös kalkuliert." Der Wissenschaftsrat empfiehlt der FHM mit Nachdruck, neue Master-Studiengänge nur dann anzubieten, wenn auch zusätzliche Professorenstellen eingerichtet werden. Darüber hinaus plädiert er für eine Konzentration auf die Kernbereiche einer Hochschule. Aufgrund der insgesamt guten Bewertung des Konzepts der FHM wird die Akkreditierung für zehn Jahre ausgesprochen.
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16.07.2007
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Hochschule und Forschung
Mit seinen "Allgemeinen Empfehlungen zur Universitätsmedizin" legt der Wissenschaftsrat eine komprimierte, auf den umfangreichen standortübergreifenden Stellungnahmen der letzten drei Jahre basierende Zusammenstellung vor. "Damit sind die wichtigsten Einzelempfehlungen, die im Rahmen der Begutachtung der universitätsmedizinischen Einrichtungen der Länder Baden-Württemberg und Bayern gewonnen wurden und für die Universitätsmedizin in Deutschland insgesamt von Bedeutung sind, auf einen Blick verfügbar", erläutert der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, der sich hiervon eine stärkere Berücksichtigung dieser Empfehlungen verspricht.
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16.07.2007
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Hochschule und Forschung
Das Forschungskonzept des Instituts für Textile Materialwissenschaften (ITM), das durch Fusion des Deutschen Wollforschungsinstituts e.V., Aachen (DWI) und des Deutschen Textilforschungszentrums Nord-West e.V., Krefeld (DTNW) in Aachen entstehen soll, ist in seinen Grundstrukturen noch nicht ausreichend entwickelt. Eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft kann daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfohlen werden.
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16.07.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung