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Aufgaben
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder. Er hat die Aufgabe, Empfehlungen zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung zu erarbeiten. Seine Empfehlungen sollen mit Überlegungen zu den quantitativen und finanziellen Auswirkungen und ihrer Verwirklichung verbunden sein; sie sollen den Erfordernissen des sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens entsprechen. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im wesentlichen zu zwei Aufgabenfeldern der Wissenschaftspolitik ab, nämlich zu

  • den wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen), insbesondere zu ihrer Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung,
  • übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung und Steuerung einzelner Bereiche und Fachgebiete.

Meldungen

Wissenschaftsrat

Hochschulmedizin in der Diskussion

In seinem jährlichen Bericht zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem widmete sich der Vorsitzende des Wissenschaftsrates dieses Mal der Hochschulmedizin, die durch ihre Verschränkung mit dem Gesundheitssystem eine Sonderstellung in der Wissenschaft einnimmt. mehr

05.07.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Neuer Leitfaden der Institutionellen Akkreditierung

Grundlegend überarbeitet hat der Wissenschaftsrat seinen Leitfaden der Institutionellen Akkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen. Die Kriterien der Akkreditierung und der zugehörige Fragenkatalog wurden insgesamt präzisiert und tragen neuen Entwicklungen im Hochschulbereich Rechnung. So ist unter anderem ausgeführt, unter welchen Voraussetzungen eine Akkreditierung als "Universität oder gleichgestellte Hochschule" erfolgen kann, welche die Grundlage für die Verleihung des Promotionsrechts bildet. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Mehr Engagement auf dem Weg zu einer Universitätsmedizin Mittelhessen

Die Privatisierung des fusionierten Universitätsklinikums Gießen und Marburg hat zu erheblichen infrastrukturellen Investitionen des privaten Betreibers an beiden Standorten geführt, mit denen die baulichen Rahmenbedingungen für die Krankenversorgung und die patientenorientierte klinische Forschung auf ein wettbewerbsfähiges Niveau angehoben wurden. Auch durch zusätzliche Investitionen des Landes konnten die Bedingungen für Forschung und Lehre verbessert werden. Die Fachbereiche dagegen haben es bisher versäumt, eine die Kapazitäten beider Standorte bündelnde gemeinsame Strategie für Forschung und Lehre zu entwickeln. Diese Bündelung ist aus Sicht des Wissenschaftsrates jedoch notwendig, um national wie international sichtbare Schwerpunkte in Forschung und Krankenversorgung zu etablieren. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Wissenschaftsrat

Strategiebildung der Mainzer Universitätsmedizin auf gutem Weg

Der Wissenschaftsrat würdigt die positiven Elemente des auf seine Empfehlung hin erarbeiteten Strategie- und Investitionskonzepts für die Universitätsmedizin Mainz. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Akkreditierung

Sechs Entscheidungen im Verfahren der institutionellen Akkreditierung

Auf seinen Frühjahrssitzungen hat der Wissenschaftsrat sechs Akkreditierungsverfahren beraten. In allen Fällen gelangte er zu einer positiven Akkreditierungsentscheidung. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Große Leistungsfähigkeit des Paul-Ehrlich-Instituts bestätigt

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen, das in Deutschland für die Prüfung und Zulassung von Impfstoffen, Sera und biomedizinischen Arzneimitteln zuständig ist, erbringt auf seinen Arbeitsgebieten beachtliche, zum Teil international konkurrenzfähige Leistungen. Es genießt großes Ansehen im In- und Ausland. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Hessen

Guter Start für geisteswissenschaftliche Zentren in Hessen

Sehr positiv bewertet der Wissenschaftsrat die Entwicklung der drei geisteswissenschaftlichen Zentren an den Universitäten Frankfurt am Main, Gießen und Marburg. Ihre Gründung war im Jahr 2004 gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie den drei Universitätsleitungen beschlossen worden. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates in Potsdam (5.-7. Mai 2010)

Die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates hat eine neue Spitze gewählt: Der Karlsruher Physiker Hilbert von Löhneysen, der bereits im Präsidium der Kommission vertreten war, tritt die Nachfolge der Lebenswissenschaftlerin Ulrike Beisiegel an. Sie gibt den Vorsitz aufgrund ihres neuen Amtes als Präsidentin der Universität Göttingen auf, wird aber der Wissenschaftlichen Kommission weiterhin als Mitglied angehören. Neue stellvertretende Vorsitzende der Kommission ist die an der Universität Erlangen/Nürnberg tätige Volkswirtin Regina T. Riphahn. mehr

10.05.2010 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Bundespräsident beruft neue Mitglieder in den Wissenschaftsrat

Der Bundespräsident hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz folgende Mitglieder für drei Jahre in den Wissenschaftsrat berufen: mehr

15.04.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Wahlen im Wissenschaftsrat: Peter Strohschneider als Vorsitzender wiedergewählt

Auf den diesjährigen Januarsitzungen des Wissenschaftsrates (27. – 29. Januar) ist der Münchner Germanist Peter Strohschneider erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission ist weiterhin die Hamburger Lebenswissenschaftlerin Ulrike Beisiegel, ihr Stellvertreter der Physiker Hilbert von Löhneysen. mehr

01.02.2010 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

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