Die besten Tipps & Tricks für das erste Vorstellungsgespräch

Vielen Berufseinsteigern ist die Nervosität vor ihrem ersten Vorstellungsgespräch förmlich ins Gesicht geschrieben – doch wer sich gut vorbereitet und auf einige wichtige Dinge achtet, wird feststellen, dass die ganze Aufregung gar nicht nötig war.

21.04.2022 Bundesweit Pressemeldung Lebenslauf.de GmbH
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Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sollte eigentlich für jeden Bewerber einen  Grund zur Freude darstellen – ganz egal ob es sich dabei um das gewünschte Praktikum, den Traumausbildungsplatz nach der erfolgreichen Abiturprüfung oder um die erste Festanstellung handelt. Der erste Schritt ist also getan, doch reagieren viele Bewerber anfangs trotzdem ziemlich nervös und fragen sich, wie das Gespräch wohl ablaufen und ob man dabei auch einen guten ersten Eindruck hinterlassen wird. Diese Sorgen sind natürlich verständlich, nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Erfahrungswerte, doch wer sich gründlich auf das Gespräch vorbereitet und dabei vor allem auf die besonders wichtigen Dinge achtet, braucht sich in der Regel keine Gedanken zu machen. Aber um welche Dinge handelt es sich dabei denn eigentlich genau? Wie sollte man sich optimalerweise auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten? Und was ist darüber hinaus noch zu beachten, um den Personalchef von sich und seinen Fähigkeiten zu überzeugen?

Eine gründliche Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist das A und O

Die schriftliche Bewerbung war erfolgreich – sei es dank einer der überaus praktischen Bewerbungsvorlagen oder schlicht und einfach aufgrund des guten Notendurchschnitts – und nun steht also endlich das erste Vorstellungsgespräch an. Aber wie wird das Ganze wohl ablaufen? Wie soll man auf die Fragen des Personalers reagieren? Und was passiert, wenn man vor lauter Aufregung kein einziges Wort herausbekommt? Bevor wir euch die besten Tipps und Tricks verraten, wie man so gut wie jedes Bewerbungsgespräch erfolgreich absolviert, sei vorab gesagt, dass kein Grund zur Nervosität besteht – denn wenn man es bis hierhin geschafft hat, ist das persönliche Gespräch mit dem Recruiter im Grunde ein Kinderspiel.

Tipp Nr. 1: Ausführlich recherchieren und wichtige Informationen sammeln
Im ersten Schritt gilt es alle wichtigen Informationen über das Unternehmen und den Ansprechpartner zu sammeln: In welcher Branche ist die Firma tätig und wie ist dort der aktuelle Stand? Welche Produkte stellt das Unternehmen her? Wie viele Menschen arbeiten dort (und wie viele speziell in der Abteilung, für die man sich beworben hat)? Welche Meilensteine hat das Unternehmen bereits erreicht? Welche Position bekleidet der Hauptansprechpartner? Und gibt es beispielsweise Zweit- und Drittniederlassungen im Ausland? Gut zu wissen: In der Regel findet man sowohl auf der Webseite des Unternehmens, als auch in den sozialen Medien genug wertvolle Infos, mit denen man dem Personalchef zeigen kann, dass man sich gut auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet hat.

Tipp Nr. 2: Übung macht den Meister
Im Normalfall möchte der Recruiter gleich zu Beginn des Gespräches etwas mehr über den Bewerber selbst erfahren – daher empfiehlt es sich, den eigenen Lebenslauf gut zu kennen und die Selbstpräsentation im Vorfeld zusammen mit einem guten Freund oder einem Familienmitglied zu üben. Wichtig: Man sollte sich nach Möglichkeit auf die wesentlichen Informationen beschränken und auf eher unwichtige Details verzichten.

Tipp Nr. 3: Kleider machen Leute
Der erste Eindruck zählt – und das gilt ganz besonders in Bezug auf das äußere Erscheinungsbild. Daher sollte man seinen Kleidungsstil auch nach Möglichkeit an die Vorgaben des gewünschten Ausbildungsberufes anpassen. Darüber hinaus können aber natürlich auch ein frischer Haarschnitt, saubere Nägel und der Verzicht auf übertriebene Accessoires keineswegs schaden.

Tipp Nr. 4: Die Vorbereitung auf die berühmten Standardfragen
„Warum haben Sie sich bei und beworben?“ „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ „Was wissen Sie eigentlich über Ihren zukünftigen Ausbildungsberuf?“ – es gibt einige Fragen, die bei wirklich jedem Vorstellungsgespräch gestellt werden. Dementsprechend kann es nicht schaden, wenn man sich ausführlich auf eben diese Standardfragen vorbereitet, um nicht erst vor Ort darüber nachdenken zu müssen, auf welche Fähigkeiten man besonders stolz ist.

Tipp Nr. 5: Pünktlichkeit ist eine Tugend
Es ist gleich aus mehreren Gründen ratsam, rund eine viertel bis halbe Stunde vor der verabredeten Uhrzeit zu erscheinen. Zum einen verhindert man so, dass man negativ auffällt, weil man zu spät kommt. Zum anderen hat man die Möglichkeit, sich frisch zu machen und noch einmal durchzuatmen, um die eventuell aufkommende Aufregung besser unter Kontrolle zu bekommen.

Tipp Nr. 6: Erst denken, dann sprechen
Die meisten Personaler beginnen das Bewerbungsgespräch gerne mit etwas Small Talk. Hier kann es gut sein, dass die eine oder andere Frage dazu genutzt wird, um mehr über das Allgemeinwissen des Bewerbers herauszufinden. Daher sollte man dem Recruiter aufmerksam zuhören und sich zumindest einen Atemzug lang Zeit nehmen, um kurz über die Antwort nachzudenken.

Tipp Nr. 7: Offene Fragen klären
Falls es zum Ende des Vorstellungsgespräches noch offene Fragen gibt, sollte man keinesfalls davor zurückschrecken, diese auch zu stellen. Das gilt übrigens auch für recht direkte Fragen, zum Beispiel wie die Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung stehen.

Tipp Nr. 8: Ein Lächeln nicht nur zum Abschied
Dass man während des gesamten Gespräches höflich, zuvorkommend und freundlich sein sollte, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Zudem kann auch ein nicht zu übertriebenes Lächeln hier und da wahre Wunder bewirken. Und wer den positiven Gesamteindruck abrunden möchte, sollte sich spätestens bei der Verabschiedung für die Einladung zu dem Bewerbungsgespräch bedanken.

Tipp Nr. 9: Lügen haben kurze Beine
Unwahrheiten gehören in jedem Vorstellungsgespräch zu den absoluten No-Gos. Und auch wenn die Versuchung groß sein mag, die eine oder andere Antwort etwas auszuschmücken, um sich noch etwas besser darzustellen, sollte man besser darauf verzichten. Denn im schlimmsten Fall riskiert man so nicht nur eine direkte Absage, sondern verbaut sich unter Umständen sogar den Eintritt in eine komplette Branche.

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