Sportminister Rupprecht zieht positive Paralympics-Bilanz

Sportminister Holger Rupprecht hat eine positive Bilanz der heute endenden Sommer-Paralympics in Peking gezogen. Die eine Gold- und zwei Silbermedaillen für das Land Brandenburg seien ein hervorragendes Resultat. "Mit diesem Ergebnis hat sich das Brandenburger Team im Vergleich zu den Paralympics vor vier Jahren Athen 2004 klar gesteigert", freut sich Rupprecht. "Das zeigt, dass das Land Brandenburg nicht nur bei den Olympischen Spielen sondern auch bei den Paralympics gut vertreten ist."

17.09.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hatte für die Paralympics in Peking vom 06. bis 17. September 2008 insgesamt acht brandenburgische Athletinnen und Athleten nominiert. Die Sportlerinnen und Sportler kommen aus Vereinen in Cottbus, Brandenburg/Havel und Potsdam:

Leichtathletik:

  • Martina Willing
  • Matthias Schmidt
  • Yvonne Sehmisch
  • Frances Hermann
  • Stefan Bäumann
  • Silvio Freund (Begleitläufer)
  • Tobias Köhre (Begleitläufer)

Rudern:

  • Arne Maury (Steuermann)

Zwei von ihnen konnten Medaillen erringen. Am erfolgreichsten war Martina Willing mit einer Goldmedaille im Speerwurf und einer Silbermedaille im Kugelstoßen. Die erst 19-jährige Schülerin Frances Herrmann der Lausitzer Sportschule überraschte mit ihrer Silbermedaille in Weltrekordweite im Speerwurf. Hervorzuheben sind auch die Leistungen von Stefan Bäumann (4. Platz beim Radsport/Handbike Zeitfahren), Yvonne Sehmisch (6. Platz beim 200m Rennrollstuhl) und Arne Maury (4. Platz beim Handycap Vierer im Rudern). Damit waren die Brandenburger Athleten erfolgreicher als bei den Sommer-Paralympics 2004 in Athen. Dort gewannen das zehnköpfige Team einmal Gold (Judo: Susanne Schützel) und einmal Bronze (Leichtathletik-Kugelstoßen: Martina Willing).

Bei den Paralympics in Peking standen in 20 Sportarten insgesamt 472 Entscheidungen auf dem Programm. Von den mehr als 4000 teilnehmenden Athletinnen und Athleten aus 148 Ländern kamen 171 aus Deutschland. Die deutsche Mannschaft konnte insgesamt 59 Medaillen erringen (14-mal Gold, 25-mal Silber, 20-mal Bronze). In der Länderwertung rangiert Deutschland damit auf Platz 11 der Länderwertung hinter China (89-mal Gold, 70-mal Silber, 52-mal Bronze) Großbritannien (42/29/31), den USA (36/35/28), der Ukraine, Australien, Südafrika, Kanada, Russland, Brasilien und Spanien.


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