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Zahl der Studienanfänger in Ingenieurwissenschaften nimmt an Hochschulen und insbesondere an Berufsakademien zu

An den baden-württembergischen Hochschulen schrieben sich im Studienjahr 2007 (Sommersemester 2007 und Wintersemester 2007/08) 10 233 Anfänger im ersten Hochschulsemester in ein Studienfach aus der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften ein. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen noch 2 482 Anfänger im Ausbildungsbereich Technik an den 8 Berufsakademien des Landes. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem kräftigen Plus von 27 Prozent. Auch langfristig ist die Bedeutung der technisch orientierten Studiengänge an den Hochschulen und Berufsakademien gestiegen. So verzeichneten die Hochschulen in den letzten 10 Jahren seit 1998 einen Zuwachs von fast 50 Prozent. An den Berufsakademien hat sich die Anfängerzahl sogar mehr als verdoppelt (+118 Prozent). Dadurch stieg der Anteil der Ingenieurstudenten an den Hochschulen von 19 auf 22 Prozent und an den Berufsakademien von 23 auf 31 Prozent. mehr

19.05.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Kompetenzanalyse an Haupt- und Sonderschulen / Flächendeckende Einführung bis zum Schuljahr 2009/2010

"In Zukunft werden alle Haupt- und Sonderschüler durch die flächendeckende Einführung der Kompetenzanalyse Profil Assessment-Center (AC) an Schulen noch gezielter in der Berufsorientierung unterstützt", sagten Kultusminister Helmut Rau MdL, Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz MdL und die Leiterin der Regionaldirektion Eva Strobel heute (19. Mai) in Stuttgart bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Die Kompetenzanalyse in den Klassenstufen 7 der Haupt- und Sonderschulen hat zum Ziel, für die Schülerinnen und Schüler ein individuelles Stärken- und Schwächenprofil zu erstellen. Das Profil bildet die Bandbreite der Kompetenzen ab, die über fachliches Wissen hinausgehen. Die Kompetenzanalyse wird landesweit bis zum Schuljahr 2009/2010 an Haupt- und Sonderschulen eingeführt. mehr

19.05.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Neu in Göppingen: "Internationales Wirtschaftsingenieurwesen"

(redaktion/idw) Studieren in Göppingen und China oder Mexiko - der neue Studiengang "Internationales Wirtschaftsingenieurwesen" der Hochschule Esslingen macht es möglich. Im Wintersemester 2008/2009 startet das Angebot am Standort Göppingen. Englischsprachige Vorlesungen und ein Auslandssemester gehören dazu. Die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut. mehr

15.05.2008 Artikel

Gymnasien müssen echte Ganztagsschulen werden

Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt vor, bis 2013 alle Gymnasien zu echten Ganztagsschulen auszubauen. "Wer 100 Millionen Euro für den Straßenbau ausgibt und den Stuttgarter Hauptbahnhof in die Erde legen kann, der muss auch mehr Geld für die Schulen im Land übrig haben. Wenn jedes Jahr 50 Gymnasien Ganztagsschulen werden, gibt es in sechs Jahren in Baden-Württemberg keine Kinder mehr, die nach dem Unterricht mit Hausaufgaben nach Hause kommen", sagte am Mittwoch (14.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

15.05.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

VBE: Nicht nur Zuwandererkinder benachteiligt

Statistiker gehen davon aus, dass hierzulande gut fünfzehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Armut aufwachsen. Schüler aus Familien mit geringerem Einkommen haben Probleme mit der Teilnahme an Klassen­ausflügen, Thea­terfahrten oder Schullandheimaufenthalten. Durch das be­schränkte Familien­budget fällt es ihnen schwerer, Kontakte zu Klassenka­me­raden außerhalb der Schule zu pflegen. "Sie können sich selten die Mar­kenklei­dung oder die Top-Handys leisten, die Schüler in der Regel haben müssen, um von der Clique voll akzeptiert zu werden", behauptet der Spre­cher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. mehr

15.05.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Bestes Ergebnis seit 1990: Über 81 000 junge Menschen haben 2007 einen Ausbildungsvertrag neu abgeschlossen

Im Jahr 2007 wurden in Baden-Württemberg nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes knapp 81 300 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen. Das sind über 5 100 mehr als im Jahr zuvor (+6,8 Prozent), wobei die einzelnen Ausbildungsbereiche unterschiedlich stark zu diesem Aufschwung beigetragen haben. Im zahlenmäßig am stärksten besetzten Ausbildungsbereich "Industrie und Handel" konnten im vergangenen Jahr über 48 000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Das sind über 4 200 mehr als im Jahr 2006 (+9,7 Prozent). mehr

15.05.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Qualifikation der Arbeitnehmer im Land spürbar verbessert

In Baden-Württemberg hatten im Jahr 2007 von den rund 3,8 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen fast 400 000 oder gut jeder Zehnte eine akademische Ausbildung. Wie das Statistische Landesamt feststellt, hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren die Qualifikation der Beschäftigten in Baden-Württemberg spürbar verbessert. So verdoppelte sich im Zeitraum 1987 bis 2007 der Anteil der Beschäftigten, die einen Abschluss an einer Fachhochschule oder Hochschule/Universität absolviert hatten, von 5 auf 10 Prozent. Gleichzeitig ging der Anteil der Beschäftigten ohne Ausbildungsabschluss von 32 auf 19 Prozent kräftig zurück. Im Jahr 2007 konnten jedoch immer noch fast 720 000 Arbeitnehmer keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, im Jahr 1987 waren es sogar 1,14 Mill. Mit fast 2,27 Mill. besitzen heute die meisten Arbeitnehmer (fast 60 Prozent) eine abgeschlossene Lehrausbildung bzw. einen Berufsfach- oder Fachschulabschluss. mehr

14.05.2008 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Gymnasien müssen echte Ganztagsschulen werden

Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt vor, bis 2013 alle Gymnasien zu echten Ganztagsschulen auszubauen. mehr

14.05.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

LandFrauen bieten Kurse zum Erwerb eines Ernährungsführerscheins an Grundschulen an

Die LandFrauen Baden-Württemberg bieten Kurse zum Erwerb eines Ernährungsführerscheins an Grundschulen an. Das vom "Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten" (aid) ausgearbeitete Unterrichtskonzept richtet sich an die dritten Klassen. Die Schülerinnen und Schüler werden spielerisch und praxisorientiert an das Thema herangeführt, um ihre Kompetenzen in Sachen Lebensmittelkunde und Ernährung zu stärken. mehr

14.05.2008 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Jedes dritte Kind im Grundschulalter kann nicht schwimmen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) spricht sich dafür aus, dass jedes Kind in der Grundschule schwimmen lernt. Experten schätzen, dass jedes dritte Kind im Grundschulalter in Deutschland nicht schwimmen kann. Nur noch 17 Prozent der Kinder lernen das Schwimmen in der Schule. "Es darf nicht sein, dass ein Kind während seiner gesamten Schullaufbahn nicht einmal Schwimmunterricht bekommt. Viel zu oft wird die Verantwortung von den Schulen auf die Eltern übertragen. Wenn Mutter und Vater selbst nicht schwimmen können, kein Schwimmbad in der Nähe ist oder die Eintrittspreise zu teuer sind, dann fällt das Schwimmen ganz aus", sagte am Dienstag (13.05.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW. mehr

13.05.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg