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Wo Juristen Japanisch lernen

(bikl.de/idw) Juristen arbeiten heute oft für weltweit tätige Firmen. Bei der Bewerbung um solche Stellen haben sie bessere Karten, wenn sie Fremdsprachen beherrschen und über andere Länder und deren Rechtssysteme Bescheid wissen. Darum bietet die Juristische Fakultät der Uni Würzburg ihren Studierenden ein Fachsprachenprogramm an, das jetzt mit Geld aus den Studienbeiträgen weiter ausgebaut wird: Zum Wintersemester läuft erstmals ein Kurs "Japanisch für Juristen" an. mehr

10.07.2007 Artikel

Eintauchen in die Dimensionen von Geschichte

"Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes - also der Boden auf dem wir stehen und bauen", soll der Theologe Hans von Keler einmal gesagt haben. Die Fähigkeiten zur umfangreichen und gegenwartsbezogenen Analyse dieses historischen Fundaments vermittelt der zum Wintersemester startende interdisziplinäre Bachelor- Studiengang "Geschichtswissenschaften: Zeiten, Räume, Kulturen" an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Er verfolgt dabei einen mehrdimensionalen Ansatz zur Geschichts- und Kulturanalyse im Hinblick auf Epochen, Gesellschaften und Kulturen. Aus geschichts-, kunst- sowie kulturwissenschaftlich-anthropologischer Perspektive befassen sich die Studierenden sowohl mit lokal- und regionalspezifischen sowie internationalen Zusammenhängen im Sinne einer Synthese von Mikro- und Makrogeschichte. Den Prozessen von Globalisierung auf der einen und der Bedeutung eines wachsenden regionalen Rückbezugs auf der anderen Seite wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. mehr

09.07.2007 Artikel

GEW Bayern protestiert gegen die Verhaftung Haydar Isiks

GEW kritisiert völlig überzogenes und unbegründetes Vorgehen des Staatsschutzes Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern: "Ich halte die Verhaftung unseres Mitglieds und ehemaligen Lehrers Haydar Isiks für einen unglaublichen Vorgang. Der 69-Jährige wurde um 6.00 Uhr früh von 12 Einsatzkräften, z.T. in Kampfanzügen überfallen, alle Computer, Handys und Papiere beschlagnahmt, obwohl offensichtlich keine Beweise für Straftaten vor- lagen. Die offizielle Begründung hieß: Verstöße gegen das Vereinsgesetz! Selbst der Leiter des Staatsschutzdezernats, Jörg Beyse, bezeichnete die Verhaftung als ´repressive Maßnahme´. Dieses Vorgehen passt zu Diktaturen, aber nicht zu einem demokratischen Rechtsstaat." mehr

09.07.2007 Pressemeldung GEW Bayern

Innovativer Studiengang verzahnt Politologie mit Soziologie

(bikl.de/idw) Mit dem neuen Bachelorstudiengang "Politik und Gesellschaft" startet an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) zum Wintersemester 2007/08 ein innovatives Studiengangskonzept: Das Angebot wird interdisziplinär getragen von den Fächern Soziologie und Politikwissenschaft. Inhaltlich verbindet der Studiengang den politikwissenschaftlichen Zugang zur internationalen, nationalen und regionalen Dimension von Politik mit einem soziologischen Verständnis von gesellschaftlichen Strukturen, Akteuren und Problemfeldern. Eine ausdrückliche Praxisorientierung soll die rasche Integration der Absolventen in den Arbeitsmarkt fördern. Für Absolventen sollen sich unter anderem Arbeitsfelder in Beraterstäben von Landes-, Bundes- und Europapolitikern, aber auch in Industrie, Öffentlichkeitsarbeit oder Marketing- und Personabteilungen von Unternehmen eröffnen. mehr

09.07.2007 Artikel

Rahmenbedingungen entscheiden über G8 – jetzt massiv investieren

Der Bayerische Philologenverband begrüßt, dass alle Parteien bei der gestrigen Landtagsanhörung über das G8 den Bedarf an bessere Rahmenbedingungen, insbesondere an mehr Lehrkräften anerkannt haben. "Wir hoffen sehr, dass den einzelnen Schulen nun noch vor den Sommerferien direkt zusätzliche Budgetmittel in Höhe von rund 40.000 Euro im Jahr zugewiesen werden, um den Pflichtunterricht sicher abdecken zu können", erklärte der bpv-Vorsitzende Max Schmidt. mehr

06.07.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Werkstattgespräch "Ein Jahr Hochschulreform - Erfahrungen und Erwartungen"

Hochschulleitungen und Studierende, Hochschullehrer und Mitarbeiter der Verwaltung erörtern am Freitag in München gemeinsam in einem Werkstattgespräch mit Wissenschaftsminister Thomas Goppel aktuelle hochschulpolitische Themenstellungen. Bei der Veranstaltung mit dem Titel "Ein Jahr Hochschulreform - Erfahrungen und Erwartungen", zu der sich knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet haben, geht es vor allem um das Miteinander von Ministerium und Hochschulen. mehr

06.07.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Versammlung des Verbandes der bayerischen Bezirke in Kloster Seeon

Den hohen Wert der Kulturarbeit hat Kunstminister Thomas Goppel bei der Verbandsversammlung der bayerischen Bezirke am Donnerstag in Kloster Seeon unterstrichen. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Achtjähriges Gymnasium immer noch Großbaustelle

Das achtjährige Gymnasium macht Lehrer und Schüler krank. Eltern beklagen, dass der Stress ihrer Kinder extrem zugenommen hat. Die Schüler haben kaum noch Zeit für Freizeitbetätigungen. Die Klassen sind zu groß - und werden noch größer. Lehrer fehlen und Lehrpläne quellen über. Zu viel Stoff muss in zu kurzer Zeit eingepaukt werden. Haben Zehnjährige nach der vierten Grundschulklasse endlich den Übertritt auf das Gymnasium geschafft, folgt ein weiterer gnadenloser Wettbewerb. Bis zum Abitur schaffen es längst nicht alle: Der Bildungsbericht Bayern hält fest, dass pro Schuljahr rund 14. 200 Schüler das Gymnasium wieder verlassen müssen, 40% erreichen das Abitur nicht, 20% müssen eine Klasse wiederholen. "Das hat mit Bildung und Erziehung nicht mehr viel zu tun", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der heutigen Debatte im Bildungsausschuss des Landtags zum achtjährigen Gymnasium. Er forderte ein radikales Umdenken - "weg von der Auslese hin zur individuellen Förderung." Das Gymnasium der Zukunft sollte auch offen sein für Formen der Kooperation mit anderen Schularten. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

bpv zur heutigen G8-Anhörung im Landtag: Die Rahmenbedingungen, nicht die Inhalte sind das Hauptproblem

Eine Lanze für das Gymnasium hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt gebrochen. Anlässlich der heutigen Expertenanhörung zur Situation des G8 sagte er: "Der in der Öffentlichkeit erweckte Eindruck, das bayerische Gymnasium überfordere die Schülerschaft inhaltlich und zeitlich, ist unhaltbar und gehört zurechtgerückt." Zur Begründung verwies Schmidt auf die vieldiskutierte Umfrage der Landes-Eltern-Vereinigung: "Rund zwei Drittel der ´G8-Eltern´ hat angegeben, ihr Kind erlebe nie oder allenfalls selten schulbedingte Stresssituationen. Deutlich ist auch die Mehrheit derer, die nie oder selten über Belastungen des Familienalltags durch das Lernpensum klagen. Es verwundert mich daher nicht, dass 67 Prozent der Eltern angegeben haben, ihr Kind benötige nie oder höchstens einmal wöchentlich Unterstützung bei den Hausaufgaben." mehr

05.07.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Life Science Engineering: Neuer Studiengang startet im Wintersemester 2007/08

Zum Wintersemester 2007/2008 startet an der Universität Erlangen-Nürnberg ein neuer fächerübergreifender Studiengang, der die Verfahrenstechnik mit der Medizinischen und Pharmazeutischen Biotechnologie verknüpft. Der sechssemestrige Bachelor- und der darauf aufbauende viersemestrige Masterstudiengang "Life Science Engineering" sind ein Ausbildungsangebot, das vom Institut für Chemie- und Bioingenieurwesen federführend gestaltet wird. Die Einschreibung für den Studiengang ist noch bis zum 12. Oktober 2007 möglich. mehr

05.07.2007 Artikel