Bereits zum sechsten Mal seit 1992 würdigt der Senat mit dem Agathe-Lasch-Preis eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. einen Nachwuchswissenschaftler für die herausragende Leistung auf dem Gebiet der norddeutschen Sprachforschung. Im Rahmen einer Feierstunde im Warburghaus am 19. Dezember ehrt Wissenschaftssenator Jörg Dräger mit dem über 5.000 Euro dotierten Preis den Germanisten Dr. Markus Denkler für seine Promotion mit dem Titel "Sterbefallinventare. Text und variablenlinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500 – 1800)". Der Vorsitzende des Preisrichterkollegiums, Prof. Dr. Dieter Möhn, begründet die Entscheidung der Jury damit, dass der diesjährige Preisträger mit seiner Arbeit "exemplarisch und vorbildhaft zeigt, dass eine historisch ausgerichtete sprachliche Landesforschung zu überzeugenden Ergebnissen gelangt, wenn sie den Zusammenhang von Sozialgeschichte und Sprachentwicklung zu ihrer Grundlage erklärt".
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18.12.2007
Pressemeldung
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg