"Die positiven Ergebnisse der IGLU-Studie zeigen, dass sich die anstrengende Reformarbeit in den deutschen Schulen und Ministerien nach TIMSS, IGLU und PISA gelohnt hat", begrüßte die Hessische Kultusministerin Karin Wolff, in ihrer Funktion als Koordinatorin der CDU/CSU-geführten Länder die heutige Veröffentlichung der Bildungsstudie IGLU 2006. Nicht in allen Bereichen seien Verbesserungen so schnell möglich wie in der Grundschule, doch seien die heute veröffentlichten Resultate ermutigend. Höhere Leistungen sowohl im oberen Bereich als auch besonders im unteren und eine geringere Streubreite zwischen den Besten und den Schwächsten, eine größere Leselust der Kinder, weniger Risikoschüler, bessere Ergebnisse für Migranten – all das könne sich sehen lassen. Offenbar sei es den Schulen gelungen, durch die tägliche, immer besser aufeinander abgestimmte Arbeit der Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler zu Leistungssteigerungen zu führen. "Dafür schulden wir den Schulen und den Lehrkräften großen Dank", betonte Wolff. Im Bereich der oberen Kompetenzstufen müssten sie sich allerdings noch ins Zeug legen; da "wir bei der Förderung der Leistungsstärksten Deutschlands Potenziale noch nicht voll ausschöpfen", so die Koordinatorin.
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29.11.2007
Pressemeldung
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen