Kultusminister Olbertz übergibt Zuwendungsbescheid über 3,4 Mio. Euro an die Sekundarschule "Katharinenschule" in Eisleben

Am 02. November 2005 um 8.00 Uhr hat Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz im Beisein des Landrates des Landkreises Mansfelder Land, Hans-Peter Sommer, der Sekundarschule "Katharinenschule" in der Lutherstadt Eisleben einen Zuwendungsbescheid aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes (IZBB) in Höhe von 3,4 Mio. Euro überbracht.

02.11.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Mit dem Geld sollen das Schulgebäude und die Turnhalle umfangreich saniert werden. Hierzu zählen die Erneuerung des Daches, der Fassade und der Elektroanlage. Weiterhin sollen die Gelder zur Renovierung von 15 Unterrichtsräumen und zur Verbesserung der Schulausstattung verwandt werden. Insgesamt werden an der Schule 300 Ganztagsplätze geschaffen.

Mit dem veränderten Zeitrahmen einer offenen Ganztagsschule will die Katharinenschule die Lernkultur verbessern. Durch Projekte soll das soziale Lernen gestärkt werden. Das pädagogische Konzept der Schule baut weiterhin auf eine Erweiterung der Förderangebote und auf leistungsbezogenen Förderunterricht. Daneben sollen die Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler durch Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen, Institutionen und Vereinen der Region sowie durch die Einbeziehung der Eltern gefördert werden. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Berufsorientierung und Berufsberatung, die den Schülerinnen und Schülern den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll.

Zu Ihrer Information:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahrens nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes "Zukunft Bildung und Betreuung" war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden. Bisher sind bereits ein Drittel der Zuwendungsbescheide an die Schulträger übergeben worden. Mit der Ausreichung eines weiteren Drittels ist noch bis zum Jahressende zu rechnen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden