Bayerischer Elternverband zum Bildungsbericht der OECD:

"Die Staatsregierung muss mehr in die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen investieren, denn immer noch erreichen viel zu wenige einen brauchbaren Schulabschluss", sagte Isabell Zacharias, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands, mit Blick auf den heute veröffentlichten OECD-Bildungsbericht.

12.09.2006 Bayern Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Noch immer finanzierten die Eltern die individuelle Förderung ihrer Kinder weitgehend selbst, ausreichend gefördert würden also vor allem die Kinder finanziell besser gestellter Eltern.

Nötig seien mehr Ganztagsschulen, damit auch die Kinder aus bildungsfernen Familien bessere Chancen hätten, und nötig sei vor allem eine möglichst frühe Förderung. "Der Deutschunterricht im Kindergarten und in den Sprachlernklassen ist ein richtiger Schritt, darf aber nicht nur den ausländischen Kindern zugute kommen." Alle Kinder mit einem Sprachdefizit müssten gezielt gefördert werden, denn ohne Sprache sei eine gute Bildung und Ausbildung nicht möglich.

Dazu wünschte Zacharias sich den Mut der bayerischen Politiker, mehr Geld in die Bildung zu investieren. "Von gut ausgebildeten jungen Menschen profitieren schließlich alle, und jeder investierte Euro zahlt sich dreifach aus."


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