Berlins Kita-Gebühren sind sozial ausgewogen

Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner sieht die Senatspolitik durch eine aktuelle Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bestätigt: "Ich freue mich, dass Berlin im bundesweiten Vergleich ein gutes Zeugnis bekommen hat. Die Studie bescheinigt der rot-roten Regierungskoalition sozial ausbalancierte Kita-Gebühren, die die Bezieher kleiner oder mittlerer Einkommen in besonderem Maß berücksichtigen."

18.03.2008 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Zöllner betont, in den Kitas werde das Fundament für einen Bildungsprozess gelegt, auf dem später in der Grundschule aufgebaut werden soll. Die vorschulische Phase sei somit in jedem Fall mitentscheidend für eine erfolgreiche Bildungsbiographie. Mit der Beitragsfreistellung für das letzte Kita-Jahr seit dem 1. Januar 2007 hat das Berliner Regierungsbündnis bereits die Weichen für eine erfolgreiche Bildungspolitik gestellt. Ziel bleibt es, bis 2011 alle drei Kindergarten-Jahre in Berlin beitragsfrei zu stellen. Die Bildungsverwaltung ist aktuell dabei, das zweite beitragsfreie Kita-Jahr vorzubereiten. Ansonsten werden Familien mit mehreren Kindern bei der Berechnung der Kita-Beiträge in besonderer Weise berücksichtigt (Geschwisterbonus).

Berlin kann über die Ergebnisse der Studie hinaus zudem eine gute Versorgungslage vorweisen. So besuchen mehr als 90 Prozent in der Altergruppe der 3-6 jährigen eine entsprechende Einrichtung. Die Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Für Kinder ab drei Jahren besteht außerdem ein Rechtsanspruch auf eine Betreuung von 5 Stunden täglich.


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