Baden-Württemberg

Für einen eigenständigen gymnasialen Bildungsplan – gegen einen schulartunabhängigen Bildungsplan

Am 12. November 1812 führte Wilhelm von Humboldt in einem Erlass für alle Schulen, die ihre Schüler unmittelbar zur Universität entlassen, die einheitliche Bezeichnung "Gymnasium" ein: Jetzt nach 200-jähriger Geschichte soll nach dem Willen der grün-roten Landesregierung das Gymnasium keinen eigenen Bildungsplan mehr bekommen!

12.11.2012 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) protestiert gegen die Pläne des Kultusministeriums, im Rahmen einer Bildungsplanreform einen schulartunabhängigen Bildungsplan zu schaffen, in dem die einzelnen Schularten nur mehr durch Niveaukonkretisierungen abgebildet werden.

Unter dem Motto "Für einen eigenständigen gymnasialen Bildungsplan" beginnt in diesen Tagen an den Gymnasien des Landes eine Unterschriftenaktion, bei der Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer ihre Sorge um die Qualität der gymnasialen Schulbildung zum Ausdruck bringen.

Der PhV BW stellt fest:
Ein schulartunabhängiger Bildungsplan gefährdet den Fortbestand des Gymnasiums, weil es die Studierfähigkeit seiner Schülerinnen und Schüler nicht mehr wird garantieren können.

www.phv-bw.de/


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