Kinderbildungsgesetz NRW

Kinder mit Migrationshintergrund unter 3 Jahren besuchen weniger häufig eine Tageseinrichtung

03.02.2012 Artikel

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Nach der Feststellungen des Statistischen Bundesamtes liegt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund deutlich unter dem der Kinder ohne Migrationshintergrund. Während der Durchschnittswert für die Bundesrepublik bei 14 zu 30 % liegt, wurde er für NRW mit 10 zu 19 % festgestellt.

Kommentar:

Damit wird u.a. für NRW nicht nur der niedrige Versorgungsgrad erneut bestätigt, sondern auch deutlich, dass die Nutzung des Angebotes von Kindern mit Migrationshintergrund besonders gering ist. Es kommt also, auch im Zusammenhang mit der Diskussion um das Betreuungsgeld darauf an, dass es nicht nur mehr Angebote gibt, sondern dass der Zugang zu diesen Angeboten auch erleichtert wird, in dem z.B. auf die Erhebung von Elternbeiträgen gänzlich verzichtet wird.


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