Brücken schlagen - Deutsch als Zweitsprache in Regensburg

"Das wichtigste Fundament für die Bildung unserer Kinder - das ist die deutsche Sprache. Sie zu beherrschen ist Voraussetzung für Bildungserfolg und für gesellschaftliche Integration, politische Partizipation und kulturelle Teilhabe", betonte Bernd Sibler heute im Rahmen der Eröffnungsfeier der Ausstellung. Er dankte der Universität Regensburg, insbesondere Prof. Dr. Hochholzer, dem Leiter des Projektes "Brücken schlagen - Deutsch als Zweitsprache in Regensburg", für den Einsatz für die Sprachförderung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Lehrerbildung. So werden zukünftige Lehrer nicht erst im Referendariat, sondern bereits in der universitären Phase der Lehrerbildung für eine der Kernaufgaben ihrer späteren Tätigkeit sensibilisiert. Sie können dadurch frühzeitig erste praktische Erfahrungen mit Sprachförderung sammeln.

08.10.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die Anstrengungen der Universität Regensburg unterstützen die Maßnahmen des Bayerischen Kultusministeriums zur Sprachförderung besonders gut. Denn zum laufenden Schuljahr wurden die Angebote hierfür an Bayerns Schulen nochmals erweitert: Kinder mit Migrationshintergrund erhalten in Deutschförderklassen, -kursen und Übergangsklassen eine umfassende Deutschförderung. Vor allem die Vorkurse Deutsch - zum Schuljahr 2008/2009 wurde die Stundenanzahl hierfür um die Hälfte erhöht - sollen Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache beim Einstieg in die Schule unterstützen.

"Hierfür brauchen wir Lehrkräfte, die sich der Bedeutung der Sprachförderung bewusst sind. Je intensiver die jungen Lehrkräfte auf ihre Aufgabe vorbereitet werden, desto besser werden unsere Kinder und Jugendlichen in den zahlreichen Angeboten gefördert", so Sibler.

Obwohl das Regensburger Projekt "Brücken schlagen" noch jung ist, kann es bereits beachtliche Erfolge verbuchen. 240 Schülerinnen und Schüler nehmen allein dieses Schuljahr an Kursen teil. Und sowohl die Anzahl der Lerngruppen als auch die der Förderlehrer konnten beträchtlich gesteigert werden. Besonders erfreut ist Staatssekretär Bernd Sibler darüber, dass sich das Projekt an Schülerinnen und Schüler aller Schularten wendet. So erhalten Haupt- und Realschüler, aber auch Gymnasiasten, ein Förderprogramm, das auf ihre besonderen Begabungen und ihre individuellen Förderbedürfnisse abgestimmt ist.


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