Bildungspolitik

DAAD zur Wahl in Sachsen-Anhalt: Für Weltoffenheit und Willkommenskultur

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) blickt mit Sorge auf das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der DAAD erwartet von einer künftigen Landesregierung, die Wissenschaftsfreiheit zu schützen sowie Weltoffenheit und Willkommenskultur an den Hochschulen zu erhalten und zu fördern.

07.09.2026 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • Leerer moderner Hörsaal mit großem Whiteboard © www.pexels.com Zur Wahl in Sachsen-Anhalt appelliert der DAAD, die Wissenschaftsfreiheit zu schützen sowie Weltoffenheit und Willkommenskultur an den Hochschulen zu erhalten und zu fördern.

„Wir blicken mit großer Sorge auf das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. In dieser Situation gilt unser Augenmerk als DAAD insbesondere der Lage unserer Mitgliedshochschulen und Mitgliedsstudierendenschaften sowie den internationalen Studierenden und Promovierenden vor Ort“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

„Die Hochschulen im Bundesland sind attraktive Studien- und Arbeitsorte für Studierende und Forschende aus aller Welt und stehen jeden Tag für Weltoffenheit und eine gelebte Willkommenskultur ein. Von einer zukünftigen Landesregierung erwarten wir, die Hochschulautonomie und Wissenschaftsfreiheit zu achten. Zudem müssen die Hochschulen bei ihrem Einsatz für den weltweiten akademischen Austausch und die internationale Wissenschaftskooperation sowie für die Gewinnung zukünftiger Fachkräfte weiterhin auf Unterstützung der Landesregierung setzen können.“

Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt seien wichtige Motoren für Innovation und wissenschaftlichen Fortschritt, und internationale Studierende und Promovierende trügen zu ihrer Leistungsfähigkeit bei. Zudem seien internationale Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen für die Fachkräftesicherung in vielen Berufszweigen unverzichtbar. Dabei gelte: „Wer junge Talente gewinnen und nach ihrem Abschluss im Land halten will, muss sicherstellen, dass sie sich willkommen und wertgeschätzt fühlen. Wir erwarten von der künftigen Landesregierung, dass sie die Hochschulen bei diesem Engagement unterstützt“, so Mukherjee.


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