Berlin

Forschungszentrum MATHEON wirbt von der DFG über 27 Millionen Euro ein

Am 1. Juni beginnt die 3. Förderperiode für das Berliner Forschungszentrum MATHEON (Mathematik für Schlüsseltechnologien: Modellierung, Simulation und Optimierung realer Prozesse). In den kommenden vier Jahr fließen damit Fördergelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Volumen von über 27 Millionen Euro in die renommierte Berliner Forschungseinrichtung.

01.06.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Ich gratuliere zur erfolgreichen Einwerbung der dritten Förderperiode. Damit ist es den Berliner Mathematikern gelungen, den höchstmöglichen Förderzeitraum, insgesamt 12 Jahre, zu erreichen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MATHEON leisten exzellente Arbeit. Das in Deutschland einzigartige Konzept des Forschungszentrums hat überzeugt."

MATHEON ist ein Zusammenschluss von Mathematikern der Technischen Universität, der Freien Universität und der Humboldt-Universität sowie dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) und dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS). Die 200 Mitglieder des Forschungszentrums arbeiten seit 2002 äußerst erfolgreich und fächerübergreifend zusammen. Sie forcieren eine Vielfalt von Forschungsprojekten mit der Industrie, der Wirtschaft und Gesellschaft. Im Fokus der Forschung stehen insbesondere die Anwendungsgebiete Lebenswissenschaften, Verkehrs- und Kommunikationsnetze, Produktion, Elektrische Schaltkreise und optische Technologien, Finanzen und Visualisierung.

"MATHEON ist es in beeindruckender Weise gelungen, einen Innovationsschub für die Wissenschaft zu erzeugen und die Vernetzung mit der Wirtschaft zu intensivieren. Die Ergebnisse der Arbeit sind ein Paradebeispiel dafür, wie aus dem Rohstoff Wissen erstklassige Produkte generiert werden. Mathematik als Wirtschaftsfaktor setzt sich immer mehr durch. Neben der Forschung engagieren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in besonderem Maße für die Nachwuchsförderung. So ist es gelungen, Berlin als exzellenten Ort für Studium und Forschung international sichtbarer zu machen. Zur mathematischen Spitzenforschung nach Berlin kommt man gern", resümiert Senator Zöllner.

"Der außerordentliche Erfolg des MATHEON dokumentiert die starke Wissenschaftslandschaft Berlins und deren hohe wissenschaftliche Exzellenz. Dies hat Vorbildcharakter für andere Wissenschaftsgebiete in der Region."


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