Stifterverband: Südwesten bei Bologna im Mittelfeld

Die Studie des Stifterverbands zur Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland belegt nach Einschätzung des Wissenschaftsministeriums die hohe Qualität der Hochschulen in Baden-Württemberg. Dies zeigt sich vor allem daran, dass die Hochschulen im Südwesten für Studierende aus aller Welt besonders attraktiv sind. Hinzu kommt: Die Studierenden im Land sind besonders mobil.

28.12.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Auch bei der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen liegt Baden-Württemberg gut im Rennen. Eine Reihe von Studiengängen an den Landeshochschulen sind allerdings von der Umstellung ausgenommen. Dies betrifft Staatsexamensstudiengänge, theologische Studiengänge und Studiengänge an den Kunsthochschulen.

Nach Auffassung des Wissenschaftsministeriums sollte die Umsetzung des Bologna-Prozesses ohnehin nicht nach rein quantitativen Kriterien beurteilt werden. Viel wichtiger ist, die Umsetzung gründlich und sachgerecht durchzuführen. Die hohen Werte Baden-Württembergs sowohl bei der globalen Attraktivität als auch bei der studentischen Mobilität zeigen, dass der Südwesten auf einem guten Weg ist.

Die vom Stifterverband kritisierte Möglichkeit, unterschiedliche Studiengebühren für Masterstudiengänge zu erheben, ist sachgerecht. Für konsekutive Masterstudiengänge, die sich unmittelbar an den Bachelor anschließen, werden die regulären Gebühren von 500 Euro je Semester erhoben. Für andere Masterstudiengänge können die Hochschulen höhere Gebühren erheben; diese Studiengänge sind häufig auf Berufstätige zugeschnitten und inhaltlich wie organisatorisch mit den konsekutiven Studiengängen nicht vergleichbar.


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