Viele Wege führen in Bayern zum Studium

Viele Wege führen Jugendliche und junge Erwachsene in Bayern zur Hochschule. Keinesfalls gibt es nur das Gymnasium als den "Königsweg" zur Hochschulreife und zum Studium, erwidert das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus den Vorwurf von Bayerns Landtags-Grünen gegenüber der Bayerischen Bildungspolitik.

29.12.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

42 Prozent aller Studierenden in Bayern haben ihren Hochschulzugang nicht über das Gymnasium, sondern über andere berufliche und schulische Wege erlangt, so das Bayerische Kultusministerium. Das virtuell eingeprägte "Made in Bavaria" auf den Zeugnissen der allgemeinen und fachgebundenen Hochschulreife stelle nach wie vor ein Gütesiegel für hohe Bildungsqualität dar. Die PISA-Studie hatte erst im November 2005 bescheinigt, dass Schüler in anderen Bundesländern in den ihren Kompetenzen gegenüber den bayerischen Schülern um bis zu eineinhalb Jahren hinterher hinken.

Die Pläne zur Einführung einer "Beruflichen Oberschule", also einer Art Beruflichen Gymnasiums, die Bayerns Kultusminister Schneider aufgrund der guten Erfahrungen mit BOS und FOS 13 im August dieses Jahres vorgelegt hat, werden noch mehr motivierten Schülern den Zugang zur Hochschule ermöglichen. Auch die Überlegungen, dass Grundschullehrkräfte künftig allen Schülerinnen und Schülern eine Schullaufbahnempfehlung ausstellen sollen, wird noch mehr Eltern motivieren, ihre Kinder entsprechend ihrer Veranlagung zu fördern. Aber Bildungserfolg allein mit der Verleihung der Hochschulreife gleichzusetzen, greift nach Ansicht des Bayerischen Kultusministeriums doch zu kurz.

Das Kultusministerium registriert mit großer Freude, dass der Bayerische Ministerpräsident Dr. Stoiber und das Bayerische Kabinett insgesamt der Bildungspolitik im Haushalt 2006 Priorität einräumen wollen und damit den bisherigen erfolgreichen bayerischen Weg fortsetzen werden.


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