Hanns-Bruno-Geinitz-Preis in Dresden verliehen

"Die Fusion der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden mit dem Kompetenzverbund "Senckenberg" soll zum 1. Januar 2008 realisiert werden", so der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dr. Knut Nevermann heute, aus Anlass der Verleihung des zweiten Hanns-Bruno-Geinitz-Preises in Dresden. Wissenschaftliches Umfeld und Forschungsstrategien seien ständig neuen Entwicklungen unterworfen. Flexible und belastbare Netzwerke sicherten den Naturwissenschaften daher mehr Erfolg zu, als Insellösungen und Einzelkämpfer.

20.02.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Das angestrebte länderübergreifende Netzwerk aus Forschungsmuseen gestattet uns, international renommierten Einrichtungen wie zum Beispiel dem Natural History Museum London auf Augenhöhe zu begegnen", so der Staatssekretär mit Blick auf die geplante Eingliederung der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden und des Naturkundemuseums Görlitz in das Netzwerk des Forschungsinstitutes und Naturmuseums Senckenberg.

Umso mehr gelte es aber, auch in der fusionierten Einrichtung sächsische Tradition und Identität zu wahren. Der Hanns-Bruno-Geinitz Preis sei ein wichtiger Baustein dazu. Der Hanns-Bruno-Geinitz Preis wurde 2002 erstmals – von dem in Frankfurt lebenden Nachfahren Dedo Geinitz – gestiftet. Der mit insgesamt 5 000 Euro dotierte Preis wird an talentierte Nachwuchswissenschaftler verliehen. In diesem Jahr werden der Bremer Geowissenschaftler Dr. Sebastian Lüning und der Diplom Geologe Dennis Palermo aus Tübingen geehrt.

Hanns-Bruno Geinitz lebte von 1814 bis 1900. Er war einer der renommiertesten Geologen der Welt und lange Zeit Direktor der Vorläuferinstitution des jetzigen Museums. Das Museum für Mineralogie und Geologie – als Bestandteil der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden - bewahrt das wissenschaftliche Erbe von Professor Geinitz.

Link:

globiz.sachsen.de/snsd/geinitz-preis.htm


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden