Föderalismus

50 Jahre für die Bildung

Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt die geplante Föderalismusreform "einen Schritt hin zum Provinzialismus". "Wird die so genannte Föderalismusreform beschlossen, werden wir künftig in der Bundesrepublik Deutschland sechzehn verschiedene Gehaltstabellen nicht nur für Angestellte, sondern auch für Beamtinnen und Beamte haben, ganz zu schweigen von sechzehn verschiedenen Beamtengesetzen und sechzehn verschiedenen Pensionsregelungen. Ich kann darin keinen Fortschritt erkennen und bisher konnte mir niemand erklären, wie sich dadurch die Lern- und Arbeitsbedingungen in unseren 5.000 Schulen verbessern sollen", sagte am Montag (26.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

26.06.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW: "Nein" zur Föderalismusreform

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat allen Abgeordneten der im Bundestag vertretenen Parteien vorgeschlagen, das zur Zeit vorliegende Gesetzespaket zur Föderalismusreform abzulehnen. mehr

26.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Regierungskoalition schließt Änderungen an Föderalismusreform nicht aus

(hib/BOB) Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD will offenbar Änderungen bei der Föderalismusreform nicht grundsätzlich ausschließen. Die mehrtägigen Anhörungen hätten gezeigt, wo es noch Korrekturbedarf gebe. mehr

22.06.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Kulturhoheit statt Krähwinkelei

"Die Föderalismusreform stellt für die Bildung die falschen Weichen, wenn es nicht noch grundsätzliche Änderungen gibt", bekräftigt für den Verband Bildung und Erziehung (VBE) Bundesvorsitzender Ludwig Eckinger. "Die mögliche Lockerung des Kooperationsverbots von Bund und Ländern für Hochschulen ist nur ein ganz kleiner Schritt hin zur Vernunft." mehr

20.06.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Trauriges „Alleinstellungsmerkmal“

(bikl) Bei der umstrittenen Föderalismusreform haben sich Union und SPD darauf verständigt, dass Bund und Länder auch künftig gemeinsame Projekte im Hochschulbereich fördern und finanzieren dürfen. In Sachen Schulen allerdings soll es bei der Bildungshoheit der Bundesländer bleiben. mehr

20.06.2006 Artikel

Schavan besucht erstes Alumni-Treffen von "Jugend forscht"

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Lebensperspektiven junger Menschen deutlich verbessern. "Deutschland muss seiner jungen Elite wieder eine echte Chance geben", sagte sie im Vorfeld des ersten Alumni-Treffens des Wettbewerbs "Jugend forscht" am Freitag in Berlin. "Wenn wir die Begabungspotenziale unserer Menschen freisetzen, werden wir wieder zu einer international anerkannten Talentschmiede." mehr

16.06.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

© bikl.de

„Bildung ist Gesellschaftspolitik“

(bikl) Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts in München und Professor an der Universität Dortmund ist Mitautor des ersten nationalen Bildungsberichts, der in der vergangenen Woche von der Kultusministerkonferenz vorgestellt wurde. bildungsklick.de sprach mit dem Erziehungswissenschaftler über die Besonderheiten dieses Berichts und die möglichen Auswirkungen auf Schule und Bildung in Deutschland. mehr

08.06.2006 Artikel

437 Juniorprofessuren durch den Bund gefördert

(hib/JBU) Insgesamt 437 Juniorprofessuren und 64 Hochschulen wurden in den Jahren 2003 bis 2005 durch die Vorgriffförderung des Bundes unterstützt. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/1417) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/1281) mit. mehr

06.06.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bildungsreformen und ihre Konsequenzen im Schulbuchmarkt

(jk) Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung bringt es auf den Punkt: „In Deutschland geschieht derzeit in der Bildung die tiefgreifendste Reform seit fünfzig Jahren.“ Ausgelöst wurden die Bildungsreformen vor allem durch die PISA- und TIMSS-Studien: G8, Ganztagsschule, Einführung des Zentralabiturs, Fächerverbünde, Bildungspläne, aber auch die Föderalismus- oder die Rechtschreibreform sind nur einige Stichworte. mehr

06.06.2006 Artikel

Bildungsbericht betont nationale Verantwortung

Als "wichtigen Schritt hin zu einer umfassenden nationalen Bildungsberichterstattung" bewertet der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die heutige Vorstellung des ersten nationalen Bildungsberichts von KMK und BMBF. Einen ersten Teilbericht dieser Art hatte die KMK im Oktober 2003 herausgegeben. "Das Projekt der nationalen Bildungsberichterstattung könnte auf Dauer ein Beispiel für den kooperativen Föderalismus werden", hebt Eckinger hervor. mehr

02.06.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)