Kinderkrippe

Bildung erhält in Kindertagesstätten größeren Stellenwert

Jugend- und Bildungsministerin Ahnen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Trägerorganisationen bringen Bildungs- und Erziehungsempfehlungen auf den Weg - Kindertagesstätten sind ein idealer Ort, um die Neugier und den Wissensdurst von Kindern, ihr natürliches Bildungsbedürfnis, zu befriedigen, zu fördern und zu fordern. Dieser Tatsache wollen die Landesregierung und die großen Dachorganisationen der Träger von Kindertagesstätten im Land künftig noch stärker Rechnung tragen. mehr

20.07.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

GEW-Kritik an Bildungspolitik: Wahlkampf statt Objektivität

"Der Vorsitzende der GEW hält auch am Ende der Legislaturperiode an seiner maßlosen Kritik fest, obwohl saarländische Bildungspolitik überregional anerkannt ist. Er verwechselt seinen gewerkschaftlichen Auftrag mit seiner Rolle als Landtagskandidat der Grünen. Eine solche Verquickung der Interessen macht Objektivität unmöglich und instrumentalisiert eine ganze Gewerkschaft." Mit diesen Worten reagierte Kultusminister Jürgen Schreier auf die GEW-Bilanz zum Schuljahresende 2003/04. mehr

16.07.2004 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Kultusminister warnt vor Euphorie bei der Kinderbetreuung

"In Niedersachsen wird der frühkindlichen Bildung eine besondere Bedeutung beigemessen. Aus dieser und aus familienpolitischer Sicht ist ein erhöhter Bedarf an Tagesplätzen für die Kinder unter drei Jahren zu bejahen. Ich warne jedoch vor euphorischen Projektionen in Zeiten, in denen die öffentliche Hand auf allen Ebenen pleite ist", kommentierte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann den heutigen (14.07.2004) Beschluss der Bundesregierung, per Gesetz bis zum Jahr 2010 zusätzliche Krippenplätze in einer Größenordnung von 230.000 schaffen zu wollen. mehr

14.07.2004 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Bessere Betreuung und frühe Förderung für die unter Dreijährigen

Die Kinderbetreuung in Deutschland, insbesondere die für unter Dreijährige, wird bis zum Jahr 2010 bedarfsgerecht ausgebaut. Einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesministerin Renate Schmidt hat das Bundeskabinett heute beschlossen. Das [Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG)](http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/kinder-und-jugend,did=19224.html) sieht vor, dass die für Kinderbetreuung zuständigen Länder und Kommunen ihre Angebote an Krippenplätzen und in der Tagespflege für die unter Dreijährigen ab 2005 so erweitern, dass sie dem Bedarf von Eltern und ihren Kindern entsprechen. Der Bund entlastet Länder und Kommunen durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, sodass ihnen für den Ausbau der Kinderbetreuung jährlich 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung stehen. mehr

14.07.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

GEW fordert Rechtsanspruch auf Krippenplatz

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt grundsätzlich den Beschluss des Bundeskabinetts zum Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder, die jünger als drei Jahre sind (U3). Sie lehnt allerdings den Plan der Bundesregierung ab, Tagesmütter zur Konkurrenz qualifizierter Tageseinrichtungen zu machen. "Die Kommunen suchen die billigsten Lösungen. Ausreichende Qualität des Angebots für die Kinder und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten spielen keine Rolle", sagte die GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Mittwoch in Frankfurt am Main. Gerade die Kleinsten benötigten jedoch die besten Bedingungen und gut ausgebildeten Erzieherinnen. "Wir brauchen nicht nur Spitzenunis, sondern vor allem Spitzenkitas." Deshalb verlangt die GEW, den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für alle Mädchen und Jungen im Alter von null bis drei Jahren jetzt festzuschreiben. mehr

14.07.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Kein Arbeitsmarktdeal zu Lasten der Kinder"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt die von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, Familienministerin Renate Schmidt und der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorbereiteten Pläne zum Einsatz von Langzeitarbeitslosen in Kindergärten, Schulen und Heimen entschieden ab. Über das Vorhaben soll während der Kabinettsklausur in Neuhardenberg entschieden werden. Danach ist vorgesehen, den Personalbedarf vor allem in Kinderkrippen und Ganztagsschulen mit Minijobs zu decken. Die GEW spricht sich dabei nicht gegen einen kommunalen zweiten Arbeitsmarkt als Brücke, insbesondere für Langzeitzeitarbeitslose, in den ersten aus. mehr

08.07.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bildungswoche 24

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11.06.2004 Artikel

GEW: "Rechtsanspruch für die Kleinsten jetzt festschreiben!"

"Das Gebot der Stunde heißt: Ausbau der Kindertagesstätten und Krippen jetzt! Das Versprechen der Bundesregierung, mehr Kitaplätze für die unter Dreijährigen zu schaffen, darf nicht im Wirrwarr der Arbeitsmarktreform untergehen", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), aus Anlass der Beratungen der Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Gewerkschaften im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend zur Novellierung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG). "Wer Bildung von Anfang an ernst nimmt, muss endlich handeln." mehr

04.05.2004 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft