"Bildung im 20. Jahrhundert erfordert vor allem und zunächst die instinktsichere Abwehr überzähliger Informationen." Dieses Zitat des 1990 verstorbenen deutschen Schriftstellers Hans Kasper scheint im 21. Jahrhundert aktueller denn je: Im Zeitalter globaler Vernetzung durch unzählige Medien und Social Media-Plattformen sind wir täglich einer Flut an Informationen mit teilweise geringer Halbwertszeit ausgesetzt. Diese Informationen gilt es, auf ihren Nachrichtenwert hin zu prüfen, zu filtern, einzuordnen und zu strukturieren. Ein Prozess, der nur dem Menschen möglich ist, der über eine gewisse Grund- und Medienbildung verfügt. Genau hier setzt die Frankfurt Book Fair Literacy Campaign (LitCam) an. "Das Ziel der Initiative ist es, Projekte zu fördern und zu entwickeln, die sich der Vermittlung grundlegender Fertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen und den Umgang mit digitalen Medien verschrieben haben", erklärt Karin Plötz, Geschäftsleitung LitCam. "Getragen wird die LitCam dabei von ihrem Leitgedanken ´Confidence for Life´, denn es gilt, den Menschen durch Bildung Zuversicht in ihre eigene Stärke und dadurch auch für die Zukunft zu geben."
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13.09.2010
Pressemeldung
Frankfurter Buchmesse