Laura, 9 Jahre, dritte Klasse, hat es geschafft. Der Wunschzettel ist fertig. Sie wünscht sich einen "Ferdeanhenga", ein "schpanends Schpil", einen "Polowa" für ihre Puppe und eine "Übaraschun". Sie hat alles ganz sauber geschrieben und den Wunschzettel mit Weihnachtsbildern hübsch gestaltet. Voller Stolz übergibt sie ihn ihren Eltern. Die Eltern sind enttäuscht, weil sie so viele Rechtschreibfehler gemacht hat. "Wenn du weiterhin so schlecht schreibst, dann musst du dich nicht wundern, wenn der Weihnachtsmann dir gar nichts bringt, das kann doch keiner lesen!", so Lauras Mutter. Laura rennt weinend aus dem Zimmer, denn sie hat sich ganz viel Mühe gegeben und keiner erkennt das an.
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14.12.2006
Pressemeldung