PISA (Studie)

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Nationale und internationale Studien geben Impulse für Reformen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat im schleswig-holsteinischen Landtag für einen angemessenen Umgang mit der Bildungsstudie PISA geworben. "Wir sind auf nationale und internationale Vergleiche angewiesen, um Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen", sagte sie heute (11. Dezember) in Kiel. PISA habe das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung erheblich verstärkt und Impulse für überfällige Reformen gegeben. Sie machte jedoch deutlich, dass PISA sowie IGLU keine "Erklärungen frei Haus" lieferten. Erdsiek-Rave: "Die Studien beschreiben und messen und bedürfen der sorgfältigen Interpretation. Hysterische und voreilige Interpretationen sind überflüssig." Es zeige sich jedoch einmal mehr, wie notwendig es gewesen sei, im vergangenen Jahr mit der Schulreform entscheidende Weichen im Bildungssystem zu stellen. "PISA 2006 ist der letzte Blick auf die alten Verhältnisse." mehr

12.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Warum lernen Fünftklässler anders als in der vierten Klasse?

"Warum soll das, was in der vierten Klasse funktioniert, in der fünften nicht möglich sein? Die IGLU-Studie zeigt wieder, dass die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule weitgehend gute Leseleistungen erreichen, aber bei PISA schneiden die 15-Jährigen deutlich schlechter ab. Statt Sonntagsreden aus dem Kultusministerium brauchen wir endlich eine bessere individuelle Förderung an allen Schularten und einen Stopp der unsäglichen Aufteilung der Zehnjährigen. Viele Kinder erfahren dies als große Niederlage und verlieren die Motivation" sagte am Dienstag (09.12.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW: "Kein Grund für Jubel-Arien"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht - anders als bei der Lesekompetenz - die deutschen Viertklässler bei Mathematik und Naturwissenschaften nicht an der Weltspitze. Auch wenn die Rangplätze bei Lesen und Mathematik gleich seien, sagte die GEW-Vize Marianne Demmer, sei der Abstand zu den Spitzenländern fast dreimal so groß wie bei der Lesekompetenz. Wenn die Kultusminister auch hier die Weltspitze im Blick hätten, sei noch einiges zu tun. Demmer bekräftigte, dass in Deutschland eine "große Schulreform" auf die Tagesordnung gehöre. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Deutsche Viertklässler sowohl im Mathematikunterricht als auch in den Naturwissenschaften im oberen Leistungsbereich

Zu den heute in Berlin vorgestellten Ergebnissen der TIMSS-Studie (Trends in International Mathematics and Science Study), die das mathematische und naturwissenschaftliche Grundverständnis von Viertklässlern prüft, äußerte sich Kultusministerin und derzeitige KMK-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer insgesamt zufrieden. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Grundschüler schneiden bei Naturwissenschaften und Mathematik gut ab"

Mit Platz 12 in Mathematik und in den Naturwissenschaften rangieren die Grundschüler aus Deutschland im oberen Drittel der Studie Trends in Mathematics and Science Study (TIMSS). "Erfreulich ist vor allem, dass sich die Schüler aus Deutschland deutlich über dem internationalen Mittelwert platzieren konnten. Mathematik und Naturwissenschaften sind für den Erhalt des Wirtschafts- und Sozialstandorts Deutschland elementar", würdigte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie der Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufe. Demgegenüber ist der Abstand zur Spitzengruppe, die vier asiatische Staaten bilden, deutlich geringer. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

IGLU-Studie über Grundschulkinder: Soziale Ungleichheit trübt gutes Ergebnis

"Die Leseleistungen der Grundschul-Kinder in Schleswig-Holstein sind gut. Bei aller Fragwürdigkeit der immer stärker um sich greifenden Testeritis darf man sich darüber durchaus freuen. Trotz schwieriger Bedingungen schaffen es die Grundschulen anscheinend mit gemeinsamem Unterricht aller Schüler gute Leistungen zu erzielen. Auch der Anteil von Schülern mit schwachen Leseleistungen liegt nur halb so hoch wie später bei den 15-jährigen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag, den 9.12.08 zum IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin veröffentlicht wurde. Er warnte das Bildungsministerium davor, diese Erfolge durch schlecht vorbereitete Reformen wie die Einführung des Jahrgangsübergreifende Unterricht zu gefährden. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Staatsminister Jürgen Banzer: IGLU wie auch TIMSS-Ergebnisse bedürfen der sorgfältigen Analyse

Dass sich die bei TIMSS getesteten Kompetenzen deutscher Schüler im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften im oberen Mittelfeld der 40 getesteten OECD-Staaten befinden, ist ein ermutigendes Signal. Ähnliches gilt für das im Rahmen der IGLU Studie getestete Leseleistungsvermögen hessischer Grundschüler, das auf dem Niveau des EU- und OECD-Durchschnitts liegt. An dieser Stelle gilt es, den Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern ausdrücklich für ihr Engagement zu danken. Wir müssen uns nun in aller Sorgfalt die Ergebnisse anschauen und genauestens analysieren, was es zu verbessern gilt. Ungeachtet dieser noch ausstehenden Analyse, werde ich dafür Sorge tragen, dass die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Grundschulen, so wie ich es bereits im Sommer angekündigt habe, spürbar verbessert werden können. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Warum landet Berlin immer auf den hinteren Rängen?

Die Berliner Bildungspolitik ist spitze – wenn es um Bildungsausgaben oder und um positiv klingende Pressemitteilungen geht. Bei PISA-E und IGLU-E müssen wir jedoch zusehen, wie andere Bundesländer signifikante Steigerungen vermelden und sich an die Spitze vorarbeiten. Während Berlin in nahezu endlose Grundsatzdebatten über Gemeinschaftsschulen und Strukturreformen wichtige Ressourcen bindet, gelingt es anderen Bundesländern die Bildungs- und Zukunftschancen der Schüler und Schülerinnen zu steigern. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Landeselternausschuss Berlin (LEA Berlin)

GEW: Individuelle Förderung an allen Schularten ausbauen

"Warum soll das, was in der vierten Klasse funktioniert, in der fünften nicht möglich sein? Die IGLU-Studie zeigt wieder, dass die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule weitgehend gute Leseleistungen erreichen, aber bei PISA schneiden die 15-Jährigen deutlich schlechter ab. Statt Sonntagsreden aus dem Kultusministerium brauchen wir endlich eine bessere individuelle Förderung an allen Schularten und einen Stopp der unsäglichen Aufteilung der Zehnjährigen. Viele Kinder erfahren dies als große Niederlage und verlieren die Motivation" sagte am Dienstag (09.12.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Brandenburg ist auf dem richtigen Weg

Bildungsminister Holger Rupprecht äußert sich zufrieden mit der Leistungssteigerung brandenburgischer Grundschülerinnen und -schüler bei der heute in Berlin präsentierten Länderauswertung der Grundschuluntersuchung IGLU-E 2006. "Unsere Grundschüler sind besser geworden", so Bildungsminister Rupprecht. "Damit konnten die brandenburgischen Schülerinnen und Schüler zum zweiten Mal – nach PISA – deutliche Leistungszuwächse verzeichnen." Die Ergebnisse des Ländervergleichs für PISA waren Mitte November veröffentlicht worden. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg