55.000 Unterschriften für das differenzierte Schulwesen
Für seine Eingabe an den Bayerischen Landtag auf Sicherung des Bestandes und der Weiterentwicklung der anspruchsvollen Profile der bestehenden Schularten im bewährten differenzierten Schulwesen in Bayern, sowie Ablehnung der Einführung einer Gemeinschafts- oder Einheitsschule mit dem Aufruf zum Schulfrieden hat der Landeselternverband Bayerischer Realschulen e.V. (LEV-RS) mit 55.000 Unterstützern eine mächtige Allianz hinter sich.
05.07.2013 Pressemeldung Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in BayernDie Befürworter der Petition wissen und wollen, dass Gutes und Bewährtes erhalten bleiben soll und man nicht jedem Zeitgeist hinterherlaufen muss. Vor allem wird völlig unnötigen Experimenten auf dem Rücken unserer Kinder und Jugendlichen eine deutliche Absage erteilt. Sie sind unser einziges und kostbarstes Gut.
Wir wollen, dass jedes Kind gemäß seiner Eignung und Neigung gefördert wird, was nur in einem differenzierten Schulwesen möglich ist, und alle nationalen und internationalen Studien ausnahmslos beweisen. Die vielen Ausdifferenzierungen und Profilbildungen, an unseren Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien, können in diesem Umfang an keiner Gemeinschaftsschule angeboten werden.
Ingrid Ritt, Vorsitzende der Realschuleltern, fordert die Parteien im Bayerischen Landtag auf: "Wir sind es endgültig leid, seit Jahrzehnten über Schulstrukturen zu diskutieren. Schließen Sie endlich Schulfrieden und investieren Sie in unsere bewährten Schularten weiter, die wir haben. Nur dann sichern und steigern Sie die schulischen Qualitäten und die beruflichen Chancen unserer Kinder und Jugendlichen!"
Die Abstimmung der Petition erfolgte durch SPD und Grüne nach GeschO § 80.5 dagegen, d. h.: Der Petition wird nicht Rechnung getragen. Die Zustimmung zur Petition erfolgte durch CSU, FDP und FW nach GeschO § 80.4 und wird auf Grund einer Erklärung der Staatsregierung für positiv erledigt erklärt.
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