Ahnen: Chancengleichheit im Bildungssystem bleibt Herausforderung

"Die internationalen Ergebnisse der dritten Schulvergleichsstudie PISA zeigen ein gutes Leistungsniveau der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Deutschland in den Naturwissenschaften. Zugleich sind positive Tendenzen auf den Feldern Lesekompetenz und Mathematik sowie beim Abbau des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg erkennbar. Dies ist erfreulich. Allerdings muss gerade die nach wie vor zu enge Koppelung von Herkunft und Bildungschancen weiter aufgelöst werden." Das unterstrich die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen nach der heutigen offiziellen Vorstellung der Ergebnisse von PISA III in Berlin. "Mehr Chancengleichheit bleibt das zentrale Ziel unserer Bildungspolitik", sagte Doris Ahnen.

04.12.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz setze dabei auf ein geschlossenes Gesamtkonzept, dessen zentrale Vorgabe die Förderung aller Kinder und Jugendlichen sei, und das insbesondere Kinder aus sozial benachteiligten und bildungsfernen Familien verstärkt unterstütze. Die dabei seit 2001 eingeleiteten Schritte reichten vom Ausbau der frühen Bildung und der Sprachförderung in den Kindertagesstätten über die deutliche Erweiterung der Ganztagsschulangebote und eine neue, praxisnähere Lehrerausbildung bis zu dem neuen Strukturkonzept für die weiterführenden Schulen, das längeres gemeinsames Lernen ermögliche und mehr Chancen auf höhere Bildungsabschlüsse eröffne. "Die internationalen Ergebnisse von PISA bestärken uns darin, dieses Gesamtkonzept konsequent in allen Facetten umzusetzen und weiterzuentwickeln", unterstrich die Bildungsministerin.


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