Ahnen: Unterrichtsversorgung wird detailliert und transparent dargestellt
"Die öffentlichen Informationen über die Versorgung von Schulen mit Lehrkräften (also die strukturelle Unterrichtsversorgung) und über den tatsächlichen Unterrichtsausfall sind in Rheinland-Pfalz so transparent und detailliert wie in kaum einem anderen Bundesland. Die Landesregierung informiert:
13.11.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz- zu Beginn jedes Schuljahres über die Zahl neu eingestellter Lehrkräfte; liefert
- bei der Vorstellung der Schulstatistik für die allgemeinbildenden Schulen neben Schüler- und Klassenzahlen einen Überblick darüber, inwieweit der Pflichtunterricht sowie weitergehende Differenzierungs- und Förderangebote durch die den Schulen zur Verfügung gestellten Lehrerwochenstunden insgesamt abgedeckt werden können und wie sich dies in den einzelnen Schularten darstellt; stellt gemeinsam mit der Schulaufsicht
- diese Gegenüberstellung auch für jede einzelne allgemeinbildende Schule dem Parlament zur Verfügung; und informiert
- in ähnlicher Form über die Versorgung der berufsbildenden Schulen. Zusätzlich wird:
- in zwei Zusammenstellungen die tatsächliche Unterrichtsversorgung an den Schulen, die am Projekt Erweiterte Selbstständigkeit (PES) teilnehmen, für das erste Schulhalbjahr und für das gesamte zurückliegende Schuljahr offengelegt. Und
- wird mit einer Sondererhebung an allen Schulen, die nicht an diesem Projekt teilnehmen, in einer repräsentativen Schulwoche auch dort der tatsächliche Unterrichtsausfall erfasst und dann veröffentlicht." Das stellte Bildungsministerin Doris Ahnen heute im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Landtag fest.
Auch zum Schuljahresbeginn 2008/2009 sei es der Schulaufsicht gelungen, mehr als 98 Prozent der Summe aus dem in den Stundentafeln vorgesehenen Pflichtunterricht und aus den darüber hinaus vorgesehenen Stunden für Differenzierungs- und Förderangebote durch Lehrerstundenzuweisungen abzudecken, betonte die Bildungsministerin und ergänzte: "Da die Schulen große Handlungsfreiheit haben, wie sie die zugewiesenen Lehrerwochenstunden tatsächlich einsetzen, ermöglichen Landesregierung und Schulaufsicht damit eine gute Unterrichtsversorgung."
Tatsache sei weiterhin, dass die Landesregierung in den vergangenen Jahren immer wieder die Zahl der Lehrerstellen aufgestockt habe: "Mit fast 41.000 hauptamtlichen und hauptberuflichen Lehrerinnen und Lehrern gibt es in Rheinland-Pfalz aktuell über 5.000 Lehrkräfte mehr als 1991." Damit sei es nicht nur gelungen, die strukturelle Unterrichtsversorgung auf einem hohen Niveau zu sichern, sondern zugleich auch eindeutige pädagogische Verbesserungen umzusetzen. Das gelte beispielsweise für die Ganztagsschule, die landesweit sehr gefragt sei, wie die soeben abgeschlossene Bewerbungsrunde erneut gezeigt habe. Das gelte aber auch für Schritte wie die jüngste Aufstockung der Stundentafeln in der Orientierungsstufe von 28 auf 30 Wochenstunden oder wie den kontinuierlichen Ausbau der Schwerpunktschulen, die Kindern mit Beeinträchtigungen ein gemeinsames Lernen mit anderen Kindern ermöglichten.
Parallel dazu habe die kontinuierliche Einstellungspolitik der Landesregierung – über die vergangenen zehn Jahre hinweg mit durchschnittlich 1.500 neu eingestellten Lehrerinnen und Lehrern pro Jahr – und eine fundierte und gezielte Werbung bei Schulabgängerinnen und Schulabgängern mit dazu beigetragen, dass die Zahl der Lehramtsstudierenden in den vergangenen sieben Jahren um fast 60 Prozent gestiegen sei. "Zugleich ist die Zahl der Ausbildungsplätze in den Seminaren für Referendarinnen und Referendare seit 1991 um 160 Prozent gestiegen und wir werden uns hier auch weiterhin anstrengen", sagte die Bildungsministerin. Ein besonderer Schwerpunkt werde auch in der Zukunft darauf liegen, zusätzliche Lehrkräfte in den bundesweiten Mangelfächern für Rheinland-Pfalz zu gewinnen.
- "Gute Unterrichtsversorgung" sieht anders aus!
- Ahnen: Gute Unterrichtsversorgung an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2008/2009 gesichert
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