Aus den Fehlern in NRW lernen!
"Selbst wenn ein Missverständnis vorliegen sollte und der Kultusminister betont, dass es in Bayern keine Kürzungen im Bildungsbereich geben werde, ist festzuhalten, dass die bayerische Regierungskoalition hinsichtlich der Erfüllung der Koalitionsvereinbarungen schwankt.
13.05.2010 Pressemeldung Verband Reale BildungWesentliche Vereinbarungen des Koalitionsvertrages - z. B. jährlich 1 000 zusätzliche Lehrerstellen zum Abbau der großen Klassen auf maximal 30 Schüler je Klasse bis 2013/14 - werden nun unter Finanzierungsvorbehalt gestellt.
Ganz offensichtlich hat man aus der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nichts gelernt. Die Bevölkerung will endlich Klarheit haben, pocht auf eine eindeutige Position im politischen Handeln und hat kein Verständnis mehr dafür, dass an unseren Kindern und Jugendlichen gespart werden soll. Gleichzeitig werden aber Milliardenbeträge an Steuergeldern auf der europäischen Bühne verbrannt." Mit diesem Kommentar reagiert der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, auf die aktuelle Diskussion über das Erfüllen des Koalitionsvertrages.
Huber appelliert dringend: "Realschullehrkräfte und Realschuleltern haben seit Jahren großes Verständnis gezeigt. Dieses ist erschöpft. Wir erwarten klare Zusagen, die nicht mehr tragbaren Zustände in der Lehrerversorgung an Realschulen zu beseitigen."
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