Sparpläne der Staatsregierung für boomende Gymnasien "ein Schlag ins Kontor"
Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt fordert, nach dem Ende des neunjährigen Gymnasiums alle derzeit vorhandenen Lehrerstellen an den Gymnasien zu lassen. Damit reagiert der Vorsitzende des Lehrerverbandes auf den heute verkündeten Beschluss der Staatsregierung, entgegen der Koalitionsvereinbarung nun doch nicht jährlich 1000 neue Lehrerstellen an Bayerns Schulen zu schaffen.
12.05.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)"Unsere Schulart hat mit besonders großen Klassen zu kämpfen. 30 und mehr Schüler sind keine Seltenheit. Und der Andrang auf die Gymnasien hält weiter an. Ähnliches gilt für die Beruflichen Oberschulen. Um akzeptable Lernbedingungen zu gewährleisten, sind diese Schularten auf die zusätzlichen Lehrerstellen dringendst angewiesen. Da kommt der jetzige Sparbeschluss der Staatsregierung einem Schlag ins Kontor gleich! Die Konsequenz aus dieser Entscheidung kann nur lauten: Alle mit dem Ende des neunjährigen Gymnasiums 2011 rein rechnerisch frei werdenden Lehrerstellen müssen an den Gymnasien erhalten bleiben! Ansonsten drohen wieder Klassen mit 36 und 37 Schülern. Damit würde die vielbeschworene individuelle Förderung unserer Schüler zur reinen Worthülse verkommen!"
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