Bergschule Apolda erhält Bürgerpreis 2005

Das Gymnasium Bergschule Apolda erhält den Einheitspreis 2005 in der Kategorie Jugend der Bundeszentrale für politische Bildung für eine dauerhafte und intensive Schulpartnerschaft. Gemeinsam mit der Partnerschule, dem Friedrich-Ebert-Gymnasium Mühlheim/Main und der Jugendpflege Mühlheim/Main werden Vertreter der Schule den mit 5.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 2. Oktober in Potsdam entgegennehmen.

30.09.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU), selbst ehemaliger Schüler der Bergschule Apolda, gratuliert herzlich: "Der Einheitspreis 2005 würdigt ein Partnerschaftsprojekt zwischen zwei Schulen, das sich durch seine Dauerhaftigkeit und vielfältige thematische Breite profiliert hat. Das Projekt macht deutlich, dass sich eine Kultur der Einheit in unserem Land nur entwickelt, wenn die Einheit zur Sache vieler Menschen wird, insbesondere der jungen Generation. Ich danke allen Lehrern, Schülern und Eltern für Ihre Aktivitäten. Das große Engagement der Schulgemeinschaft ist ein gelebter Beitrag zum Zusammenwachsen Deutschlands. Als Kultusminister bin ich stolz auf meine ehemalige Schule."

Der Einheitspreis, den die Landeszentrale für politische Bildung in diesem Jahr zum vierten Mal vergibt, ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert und wird in vier Kategorien bundesweit ausgeschrieben. Eine Jury unter Vorsitz von Dr. Joachim Gauck hat sechs Vorschläge aus der Vielzahl der Bewerbungen ausgewählt.

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Bergschule Apolda und dem Friedrich-Ebert-Gymnasium Mühlheim/Main sowie der Jugendpflege Mühlheim/Main besteht seit 1992 und wurde 1990 von der Bundeszentrale für politische Bildung vermittelt. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurden seitdem zahlreiche Erfahrungs- und Schüleraustausche organisiert. Beide Seiten gestalten diese Aktivitäten lebendig und mit viel Ideenreichtum. So wurden gemeinsame "Abiturprüfungen", Aufenthalte in Schullandheimen, Projektwochen, Theateraufführungen, Seminarwochen und viele andere Aktivitäten organisiert. Durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit wurden diese Aktivitäten weit über die Schulen bekannt.


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