Bundesnachhilfeverband fordert Nachbesserung im Bildungspaket

"Das Bildungspaket muss nachgebessert werden", fordert Andrea Heiliger, Pressesprecherin des Bundesverbandes Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) e.V. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Schüler nur dann eine Lernförderung erhalten, wenn sie die Klassenversetzung erreichen.

23.02.2011 Pressemeldung VNN e.V. - Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen

Ist die Versetzung voraussichtlich ausgeschlossen, dann besteht kein Anspruch auf Förderung. "Das ist zu sehr eingeschränkt", betont Heiliger. "Und Kinder, die für ein besseres Abschlusszeugnis büffeln, damit ihre Bewerbungschancen steigen oder Kinder, die den Übergang von der Hauptschule zur Real-schule oder Gymnasium schaffen möchten, sollten auch unterstützt werden. Das wäre gerecht."

Dass sich die Bildungschancen von rund 2,5 Mio. Kindern aus Hartz IV- und Geringverdiener-Familien verbessern müssen, darüber sind sich Politiker und Bildungsexperten schon seit Monaten einig. Doch wie sie das Bildungspaket schnüren und mit welchen finanziellen Möglichkeiten und Partnern sie es stemmen, darüber wurde zäh verhandelt. "Ob das Bildungspaket mit geschätzten Kosten von 1,6 Milliarden Euro jährlich am Freitag von Bundestag und Bundesrat zugeschnürt wird, darauf sind wir sehr gespannt" betont Heiliger. "Wir fordern Chancengleichheit und dafür ist eine Nachbesserung im Ge-setzentwurf notwendig."

Ansprechpartner

VNN e.V. - Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen
Römerhofweg 1d
50374 Erftstadt
Web: http://www.nachhilfeschulen.org

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