"Computer machen schlau"

(bikl) "Computer machen schlau". Mit diesem Satz reagiert Prof. Dr. Peter A. Henning, Leiter des E-Learning-Competence-Teams an der "Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik" auf Studien und Medienberichte, dass der Computereinsatz an Schulen den Lernerfolg behindern soll. Henning wird mit seinem Team Aktivitäten der "Bildungsoffensive 2006" wissenschaftlich begleiten.

17.11.2005 Artikel

Wichtig: Das pädagogische Konzept

Doch ganz so einfach ist es mit dem Schlauwerden doch nicht. Computer müssen nämlich, so Henning, in ein umfassendes pädagogisches Konzept eingebunden werden. Und das soll jetzt gemeinsam mit der Schulleitung des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums in St. Georgen erarbeitet werden. Die Schule im Schwarzwald hat die erste EduBook-Klasse in Deutschland eingerichtet und alle Schülerinnen und Schüler der Klase 6 b mit einem Laptop ausgestattet.

Gestiftet wurden die Rechner von der "Bildungsoffensive 2006", die von einer Reihe von Unternehmen ins Leben gerufen wurde.

20 Prozent teurer

"Ein flächendeckender Einsatz von Computern an den Schulen würde den Unterricht um rund 20 Prozent verteuern, das ist alleine durch staatliche Stellen nicht finanzierbar", so Prof. Henning. Er wird die "Bildungsoffensive 2006" unter anderem durch eine begleitende Lernwirkungsforschung unterstützen. Die baden-württembergische Bildungs- und Forschungseinrichtung, die kürzlich mit einem Top-Ergebnis im jüngsten bundesweiten Hochschulranking abschnitt und in einzelnen Bereichen sogar den Spitzenplatz unter den Fachhochschulen belegt, wird dafür mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg zusammenarbeiten.


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