Bayern

Erfolgsmodell Bayerische Realschule braucht Realschullehrkräfte

Bei seiner ersten Klausurtagung im neuen Jahr in Bad Gögging befasste sich der brlv-Vorstand erneut mit dem Thema Lehrerversorgung an Bayerns Realschulen. Die bayerische Realschule müsse, so das Expertengremium, auch in Zukunft mit höchst qualifiziertem Lehrpersonal versorgt werden. Als momentan am stärksten wachsende Schulform müssten den bayerischen Realschulen nun vorrangig auch eine ausreichende Zahl an Realschullehrkräften zur Verfügung gestellt werden. Deshalb müsse besonderer Wert einerseits auf die Lehrerausbildung, andererseits aber auch auf die Beschäftigungsmöglichkeiten von gut qualifizierten Junglehrern gelegt werden.

24.01.2011 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes, Anton Huber, äußerte sich zum Thema Lehrerversorgung an Bayerns Realschulen so: "Realschüler sind sehr begehrt und haben überaus gute berufliche Perspektiven. Sie müssen aber auch in Zukunft richtig gefördert werden. Eine starke Realschule, die immer mehr Jugendlichen den sozialen Aufstieg durch gute schulische Förderung ermöglicht und weiterhin ermöglichen soll, kann deshalb nur mit starkem Lehrpersonal für starke Realschulabsolventen sorgen. Dazu braucht es eine optimierte, auf die Lehr- und Lernbedingungen an Realschulen bezogene Lehrerausbildung, aber auch eine zufriedenstellende Lehrerversorgung an den Realschulen. In diesem Kontext begrüßen Bayerns Realschullehrer die Zusage von Bayerns Kultusminister Spaenle, in jedem Fall einen Einstellungskorridor zu erhalten, um die besten Lehrkräfte für Bayerns Realschüler zu gewinnen."

Der Landesvorstand sieht allerdings hinsichtlich der aktuell geführten Diskussion über die Anstellungschancen für Junglehrer die Regierungspolitik in der Pflicht: "Wir fordern weiterhin, dass das frei werdende Potenzial aus der demografischen Entwicklung und der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium im Schulsystem bleibt. Die Festlegungen im Doppelhaushalt stehen diesem Versprechen entgegen und sind gerade für die Schulart Realschule, bei der man in den letzten zehn Jahren überproportional gespart hat, hinsichtlich der Bildungsqualität und der Beschäftigung von Junglehrern überaus nachteilig", fasst Anton Huber die Lage zusammen.

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Verband Reale Bildung

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