Erste Reaktion zur Prüfung zum NRW Zentralabitur
Die SchülerInnen in NRW hatten heute Prüfungen im Abiturfach Deutsch. In zwei der Aufgaben sollten sie Vergleiche zu der Lektüre "Irrungen und Wirrungen" von Theodor Fontane und "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing herstellen. Eine weitere Prüfungsaufgabe umfasste zwei Gedichte - zum einen aus der Zeit des Barocks und zum anderen aus dem Expressionismus. Alternativ konnten sich die Schüler mit einem medientheoretischen Artikel aus der ZEIT befassen und ihre Erfahrungen mit Medien aus dem Alltag schildern.
07.04.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung NRWDie erste Prüfung des Zentralabiturs 2008 im Fach Deutsch sei organisatorisch glatt gelaufen, meldet die Landesschülervertretung. Jedoch kritisieren die Schülervertreter die schädlichen Auswirkungen des Zentralabiturs auf den Unterricht. "Das Zentralabi brachte uns mehr stupides Auswendig lernen und einseitigen Frontalunterricht zu Lasten von moderneren Unterrichtsformen, das machte keinen Spaß und war unproduktiv", erklärt Horst Wenzel (19) aus dem Landesvorstand der LSV, der die erste Abi-Klausur mit schrieb. "Für die individuellen Interessen der Schüler ist mit dem Zentralabi in Schule leider keine Zeit mehr", gibt der Abiturient zu bedenken.
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