Erstmals Bayern-Tag auf der didacta

Social media im Unterricht, Inklusion in der beruflichen Bildung und eine bildungspolitische Grundsatzdiskussion: Auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart bietet der Bayern-Tag am 27. März ein vielfältiges Programm. Die didacta ist mit über 900 Ausstellern die weltweit größte Bildungsmesse. Sie präsentiert in diesem Jahr in Stuttgart vom 25. bis zum 29. März einen Überblick über aktuelle Trends im Bildungsbereich.

21.03.2014 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das bayerische Kultusministerium informiert an einem eigenen Stand über das bayerische Bildungswesen (Halle 4, D40). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen dort zum Dialog mit allen Interessierten zur Verfügung. Dabei werden unter anderem der interaktive digitale Bildungswegplaner (www.mein-bildungsweg.de/) sowie die Online-Plattform "mebis - Landesmedienzentrum Bayern" (www.mebis.bayern.de) präsentiert.

Darüber hinaus organisiert das bayerische Kultusministerium erstmals am Donnerstag, dem 27. März, einen Bayern-Tag. In diesem Rahmen nimmt Staatssekretär Bernd Sibler an zahlreichen Podiumsdiskussionen zu aktuellen Fragen der Bildungspolitik Stellung.

Der Bayern-Tag im Überblick

1. Podiumsdiskussion zur Frage: "Welche guten Möglichkeiten des Einsatzes von social media und Online-Lern-Plattformen im Unterricht und der Lehrerbildung gibt es?"

Soziale Medien sind ein alltäglicher Bestandteil der Lebenswelt vieler Schüler. Ihr Einsatz im Unterricht ist aber datenschutzrechtlich und pädagogisch differenziert zu betrachten. Wie soziale Medien und Online-Plattformen sinnvoll in den Unterricht integriert werden können, diskutiert Staatssekretär Bernd Sibler zusammen mit Richard Heinen, Geschäftsführer Learninglab Universität Duisburg-Essen, Wolfgang Kraft, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, und Diemut Kreschel, Projekt "Medienarbeit an der Schule mit Social Media". Wo: Forum didacta aktuell
Wann: 27. März 2014, 13.00 - 13.45 Uhr

2. Podiumsdiskussion zur "Inklusion in der beruflichen Bildung"

2011 hat der Bayerische Landtag ein fraktionsübergreifendes Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an den bayerischen Schulen beschlossen. Seitdem haben sich die bayerischen Schulen auf den Weg gemacht, die inklusive Schule vor Ort zu gestalten. Über Inklusion in der beruflichen Bildung diskutiert Staatssekretär Bernd Sibler mit Prof. Dr. Roland Stein von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Heidrun Görtler, Schulleiterin des Staatl. Beruflichen Schulzentrums Haßfurt. Die Moderation übernimmt German Denneborg, Ministerialdirigent und Leiter der Abteilung Berufliche Schulen im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Wo: Forum Berufliche Bildung
Wann: 27. März 2014, 14.00 - 14.45 Uhr

3. Podiumsdiskussion zur Frage "Differenziertes Schulsystem oder Gemeinschaftsschule - was ist für die Schülerinnen und Schüler besser?"

Einige Pädagogen sind Verfechter der Gemeinschaftsschule. Aber ist es wirklich ein Vorteil, wenn alle Schüler möglichst lange gemeinsam lernen? Bayerische Schüler belegen im traditionell differenzierten Schulwesen in Vergleichsstudien regelmäßig die vordersten Plätze. Mit Heike Schmoll (FAZ) diskutieren dazu Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Prof. Dr. Dr. Werner Wiater, Universität Augsburg; Ingrid Ritt, Initiative pro Differenziertes Schulwesen, und Norbert Zeller, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
Wo: Forum didacta aktuell
Wann: 15.00 - 15.45 Uhr


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