"Existenz der KMK und Rechtschreibreform bestätigt"
Hessens Kultusministerin Karin Wolff ist zufrieden mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz. "Die Ministerpräsidenten haben die Existenz und die Weiterarbeit der Kultusministerkonferenz bestätigt", erklärte Wolff am Samstag in Wiesbaden und kündigte an, dass die KMK zeitnah Vorschläge für weitere Reformschritte vorlegen werde. Das Votum zeige, dass sich die Ministerpräsidenten "für eine Weiterentwicklung des föderalen Systems einsetzen und die gemeinsame Bildungsverantwortung stärken wollen".
11.10.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenAußerordentlich erfreut zeigte sie sich auch darüber, dass die Ministerpräsidenten die Vorlage des KMK-Präsidiums zur Rechtschreibreform bestätigt hat. "Die neue Rechtschreibung tritt wie geplant zum
- August 2005 in Kraft", so Wolff. Mit der Einrichtung des Rates für die deutsche Rechtschreibung werde die "dringend erforderliche Verlässlichkeit wieder hergestellt". Der Rat werde jederzeit in der Lage sein, Verbesserungsvorschläge zu machen. In der nächsten Woche wird sich die KMK auf ihrer Plenarsitzung in Mettlach (Saarland) mit den Kompetenzen und der Zusammensetzung des Rates abschließend befassen.
Als Kerngeschäft der KMK bezeichnete Wolff die länderübergreifende Qualitätssicherung im Schul- und Hochschulbereich. Um die Vergleichbarkeit von Schul- und Hochschulabschlüssen sowie Mobilität zu gewährleisten, sei die länderübergreifende Zusammenarbeit notwendig. Dies stelle die KMK sicher. So sei es gerade in jüngster Zeit gelungen, gemeinsame Bildungsstandards in den Schulen oder Regelungen für den Hochschulzugang zu finden.
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