Schulsozialarbeit

Fast 10 Millionen Euro für Schulgemeinschaften bewilligt

Rheinland-Pfalz stärkt die Schulsozialarbeit: „Ich freue mich, dass wir insgesamt rund 9,9 Millionen Euro für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie an Grundschulen in herausfordernder Lage bewilligen konnten“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

19.02.2025 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
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„Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter bereichern die gesamte Schulgemeinschaft. Sie unterstützen Schülerinnen und Schüler, stärken das soziale Miteinander und beraten in persönlichen und gesellschaftlichen Krisen. Sie haben für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien stets ein offenes Ohr und helfen ihnen, ihre Potenziale bestmöglich zu entfalten. Aus den Schulen sind sie nicht mehr wegzudenken. Deshalb stehen im Landeshaushalt insgesamt über 12 Millionen Euro in verschiedenen Landesprogrammen zur Verfügung, um Schulsozialarbeit zu stärken. Ich freue mich, dass wir nun insgesamt rund 9,9 Millionen Euro für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie an Grundschulen in herausfordernder Lage bewilligen konnten“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in Mainz.

Schulsozialarbeit gehört zur Kinder- und Jugendhilfe und fällt damit originär in den Aufgabenbereich der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit:

  • Für allgemeinbildende Schulen, die den Abschluss der Berufsreife anbieten, also Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“ wurden Mittel in Höhe von rund 6,6 Millionen Euro bewilligt. Dadurch können über 215 Vollzeitstellen an über 254 Schulen gefördert werden.
  • Für die Schulsozialarbeit an Berufsbildenden Schulen wurden zusätzlich Mittel von rund 2,5 Millionen Euro für 79 Vollzeitstellen an 56 Schulen bewilligt.
  • Grundschulen in herausfordernder Lage fördert das Land derzeit mit 810.900 Euro. Das sind 26,5 Vollzeitstellen an 53 Grundschulen.

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig erklärt: „Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter haben an unseren Schulen eine wichtige Rolle. Als Teil der multiprofessionellen Teams bereichern sie das gemeinsame Lehren und Lernen im schulischen Alltag und haben vor allem die Kinder im Blick, die besondere Unterstützung benötigen.“ Zu den multiprofessionellen Teams gehören neben der Schulsozialarbeit ebenso die Schulpsychologie oder auch die Schulgesundheitsfachkräfte, die an 26 Grundschulen in besonders herausfordernden Lagen im Einsatz sind. Ebenso stärkt das Startchancen-Programm, das in diesem Schuljahr angelaufen ist, gezielt multiprofessionelle Teams.“

Darüber hinaus gibt es den Unterstützungsfonds des Landes von jährlich zehn Millionen Euro, über den die Kommunen unter anderem Integrationshelferinnen und -helfer und Schulsozialarbeit finanzieren können. Die Entscheidung über die Verwendung dieser Landesmittel liegt auch hier bei den Kommunen, die davon auch Schulsozialarbeit finanzieren können. Außerdem beschäftigt das Land noch eigene sozialpädagogische Fachkräfte (rund 13,5 Vollzeitäquivalente), die an Berufsbildenden Schulen sowie Integrierten Gesamtschulen zum Einsatz kommen.

„Das Land stärkt die Schulsozialarbeit und unterstützt die Kommunen. Mehr Schulsozialarbeit hilft den Kindern, Familien und entlastet zugleich Schulleitungen und Lehrkräfte, damit sie sich noch stärker auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren können“, erklärt Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.


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