Fünf Sieger aus Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb Mathematik
Fünf der 14 Sieger beim Bundeswettbewerb Mathematik 2005 kommen aus Baden-Württemberg. Friedrich Feuerstein (Helmholtz-Gymnasium Heidelberg), Darij Grinberg (Kant-Gymnasium Karlsruhe), Lars Kühne (Kant-Gymnasium Weil am Rhein), Michael Müller (Friedrich-Gymnasium Freiburg) und Dominik Wrazidlo (Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch) haben sich in einem Teilnehmerfeld von 900 Schülerinnen und Schüler durchgesetzt. Die Preisverleihung findet am Freitag (28. April) in Kiel statt. Kultusminister Helmut Rau MdL gratulierte den Gymnasiasten zu den Spitzenplätzen. "Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Leidenschaft für die Mathematik", sagte Rau.
28.04.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDer Wettbewerb wird seit dem Jahr 1970 von der Stiftung "Bildung und Begabung" ausgerichtet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Zum Tätigkeitsgebiet der Stiftung zählen auch die deutsche Beteiligung an der Internationalen Mathematik-Olympiade sowie ein bundesweiter Fremdsprachenwettbewerb. Der Mathematik-Wettbewerb soll das Interesse für Mathematik durch anspruchsvolle und originelle Aufgaben wecken. Bisher haben insgesamt 54.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Die Belohnung für das Engagement: Mit Beginn eines Studiums werden die Sieger als Stipendiaten in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.
Der Bundeswettbewerb Mathematik wird auf Landesebene durch eine Reihe zusätzlicher Angebote ergänzt. Dazu zählt der "Tag der Mathematik", ein eigener Landeswettbewerb sowie die Arbeit des Zentrums für Mathematik in Heilbronn. Kultusminister Rau betonte, dass sich der Unterricht in Mathematik und den Naturwissenschaften in Baden-Württemberg gewandelt habe. Im Mittelpunkt der neuen Bildungspläne stehe ein stärkerer Anwendungsbezug mathematischer Aufgaben. Ziel sei es, die Fähigkeit zum problemlösenden Denken noch besser zu schulen. "Der Unterricht soll Lust auf Mathematik und Naturwissenschaften machen. Wir wollen junge Menschen dazu motivieren, sich für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu interessieren", sagte der Kultusminister.
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