Grundschüler in Mecklenburg-Vorpommern belegen Platz im Mittelfeld
Mecklenburg-Vorpommern belegt im aktuellen Bundesländer-Leistungsvergleich für die Grundschulen einen Platz im Mittelfeld. Die Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität Berlin untersucht, inwieweit Grundschüler die Bildungsstandards in den Fächern Deutsch und Mathematik erreichen.
05.10.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Die Ergebnisse für Mecklenburg-Vorpommern können sich sehen lassen. Wir sollten uns aber nicht durch diesen Ländervergleich verunsichern lassen und auch nicht in bildungspolitischen Aktionismus verfallen, um bessere Plätze zu erreichen", mahnte der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mathias Brodkorb. "Die Beispiele Bayern und Sachsen zeigen: Kontinuität in der Bildungslandschaft zahlt sich aus. Bis sich bildungspolitische Erfolge einstellen, vergehen fünf bis zehn Jahre. Viel wichtiger als eine Bildungsstudie nach der anderen ist, dass Politiker, Mitarbeiter der Schulverwaltung und Eltern die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen, damit sie guten Unterricht erteilen können", sagte Brodkorb am Weltlehrertag.
Die Testaufgaben für den Leistungsvergleich wurden aus den Bildungsstandards entwickelt, die die Bundesländer verabredet hatten. Die Bildungsstandards legen fest, was genau ein Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe können soll. Im Bundesländer-Vergleich für die Grundschulen wurden Kenntnisse im Lesen, in der Orthografie und in der Mathematik abgefragt.
In Mecklenburg-Vorpommern haben vierte Jahrgangsstufen aus 80 Grundschulen mit insgesamt 1.652 Schülern am Ländervergleich 2011 teilgenommen. Die Schulen wurden nach einem Zufallsverfahren ausgewählt. Von jeder ausgewählten Schule wurde eine Klasse ausgelost und nahm an dem Test teil. Eltern und Schüler wurden zuvor in entsprechenden Briefen über die Tests unterrichtet. Die Tests zogen sich über zwei Schultage hin und umfassten pro Testtag zwei Zeitstunden. Die Teilnahme an der Erhebung war für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Auftraggeber der Studie ist die Kultusministerkonferenz.
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