Hilfspaket im eigenen Land gefordert
Nachhaltige Stabilisierung und ein Rettungsschirm ist nicht nur für Europa gefordert, sondern auch und eigentlich vorrangig für unser Land Bayern, in dem wir leben, arbeiten und unsere Leistung erbringen. Im Rahmen einer Vorstandssitzung betonte Ingrid Ritt, Vorsitzende der Bayerischen Realschuleltern, die dringende Notwendigkeit, in das wichtige Ziel Realschule 21 und in die Rahmenbedingungen der Schulart zu investieren. Es ist niemandem mehr zu vermitteln, dass für alle um uns herum Bürgschaften und Finanzhilfen bereitgestellt werden, und bei uns ist nicht einmal die Grundversorgung gesichert. Zudem wird Bayern innerhalb Deutschlands durch den Länderfinanzausgleich als größtes Geberland am stärksten belastet und damit benachteiligt.
12.05.2010 Pressemeldung Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in BayernWenn wir im globalen Wettbewerb ganz vorne mitspielen wollen, ist jetzt auch bei uns kraftvolles und entschlossenes Handeln gefragt. Die Worte der Staatsregierung: "Mit Investitionen in Umwelt, Bildung, Kultur, Mittelstand und Infrastruktur muss sie (Regionalförderung) zudem eine nachhaltige Entwicklung bewirken", dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben.
Auch das Aktionsbündnis Schulsport, in dem die bayerischen Eltern durch Ingrid Ritt vertreten sind, beklagt einen eklatanten Mangel an Versorgung mit Sportunterricht. Die Einführung einer dritten Sportstunde in jeder Schulart als ersten Schritt würde wenigstens als minimale Prävention gegen eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen dienen. Bewegte und gesunde Kinder sind auch eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
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