Schleswig-Holstein

"InterNat" - neue Ideen für den naturwissenschaftlichen Unterricht

"Ich freue mich auf neue Ideen!" Das sagte Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug jetzt bei der Auftaktveranstaltung zum deutsch-französischen Projekt "InterNat" zur Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses. "Wir wollen gemeinsam und länderübergreifend etwas für die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts tun", betonte der Minister vor französischen und deutschen Gästen aus Schleswig-Holstein und der Partnerregion Pays de la Loire.

04.10.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

"InterNat" zielt auf die Zusammenarbeit von Schulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Bildungsverwaltungen. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt findet im Rahmen des Comenius-Regio-Förderprogramms statt, das die Zusammenarbeit von Regionen in Europa fördert. Klug betonte, dass es länderübergreifende Trends zur Entwicklung des Unterrichts gebe. "Wir haben das ehrgeizige Ziel, nicht nur etwas für die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts zu tun, wir wollen die Bereitschaft von Schülerinnen und Schülern für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge fördern", sagte der Bildungsminister.

Mit den Partnern sei er der Auffassung, dass die traditionell strenge Trennung zwischen Naturwissenschaften und Sprachen in der Schule überprüft werden müsse, sagte der Minister. Sie lasse viel zu häufig den Eindruck entstehen, man müsse sich für das eine oder andere entscheiden oder Naturwissenschaften und Sprachen seien Gegensätze. "Es muss uns gelingen, naturwissenschaftliche Kompetenz und Sprachkompetenz gleichermaßen zu fördern", sagte Klug, "denn heute kommt kein Naturwissenschaftler mehr ohne Mehrsprachigkeit aus." Das "InterNat"-Projekt sehe daher vor, bei der Arbeit in den wissenschaftlichen Labors weniger Rücksicht auf die jeweilige Muttersprache zu nehmen und vielmehr die Bereitschaft zu fördern, in einer Fremdsprache zu kommunizieren.


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