Experten zur Hattiestudie

Kleine Klassen, Schulstruktur und offener Unterricht: alles ohne Wirkung?

(red) In einer Studie, die auf mehr als 800 Metaanalysen basiert, hat der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie untersucht, was guten Unterricht ausmacht. An den Untersuchungen waren insgesamt 250 Millionen Schüler beteiligt. Hatties Buch "Visible Learning" gilt bereits als Meilenstein in der Debatte über Schule und Lernerfolg. Seine "Hitliste" beschreibt den Einfluss verschiedener Komponenten wie Schulstruktur, Klassengröße, Hausaufgaben oder Sitzenbleiben. Die deutsche Übersetzung erscheint im Mai. Wir wollten von zwei Experten wissen, was diese Studie für Deutschland bedeutet: von Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) und von Prof. Dr. Wilfried Bos, Leiter des Instituts für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund.

06.02.2013 Artikel

Hattie misst kleinen Klassen keinen hohen Stellenwert für den Bildungserfolg bei. Auf seinem Ranking landet diese Rahmenbedingung auf Platz 106. Also lohnt es sich gar nicht, an dieser Stelle zu investieren?

"Selbstverständlich lohnt es sich"

Udo Beckmann: Selbstverständlich lohnt es sich, an dieser Stelle zu investieren. Es geht nicht um die Frage, ob 28 oder 27 Kinder in der Klasse sitzen. Wenn wir über kleine Klassen sprechen, dann bedeutet das schon eine deutliche Absenkung der Klassengröße. Wir reden dann von 20 Kindern, insbesondere im Grundschulbereich. Wenn sich allerdings alles andere nicht verändert, wenn wir nicht auf die Kinder eingehen, wenn wir weiterhin Frontalunterricht machen würden, dann nützen die kleinen Klassen auch relativ wenig. Dennoch sind sie ein entscheidender Faktor. Gerd Möller hat in seiner Untersuchung festgestellt, dass kleine Klassen eine Bedeutung haben, wenn sich gleichzeitig der Unterrichtsstil ändert. Erst vor kurzem hat Professor Bauer auf dem Deutschen Lehrertag festgestellt, dass kleine Klassen eine hohe Bedeutung für die Erziehungs- und Beziehungsarbeit haben, die in der Schule geleistet werden muss.

"Für die Schüler bringt das nichts"

Wilfried Bos: Das mag sich politisch lohnen, weil viele Eltern und Lehrer meinen, dass das wirksam ist. Für die Schüler bringt das nichts. Das können wir auch empirisch nachweisen. Unsere Analysen zeigen: Es hat einen positiven Effekt bei Klassen mit weniger als 16 Schülern, aber ob ich nun 26 oder 24 Schüler in einer Klasse habe – und darum geht es bei uns – das ist unerheblich. Diese Verkleinerung würde Nordrhein-Westfalen zum Beispiel rund 600 Millionen Euro pro Jahr kosten. Überlegen sie mal was Sie mit 600 Euro Sinnvolleres für die Schulen in NRW tun könnten! Länder wie Schweden oder die Niederlande zum Beispiel investieren nicht in kleinere Klassen, sondern stellen Co-Teacher ein. Mehrere Lehrer in den Schulen sind dann "klassenfrei". Die könne sich mal die Besten oder die Schwächsten aus den Klassen holen und mit ihnen arbeiten oder auch eine Zeitlang als zweiter Lehrer im Unterricht bei der Individualisierung helfen. Das scheint mir eine sehr viel sinnvollere Investition zu sein, als einfach nur die Klassen kleiner zu machen. Aber es ist verlockend, diesem Hang nach Populismus nachzugeben: "Wenn wir an die Macht kommen und die Regierung übernehmen, dann sorgen wir dafür, dass die Klassen kleiner werden." Dann sagt jeder: "Ja, das ist prima." Man macht sich damit viele Freunde bei den Lehrerverbänden und bei den Eltern obwohl man eigentlich weiß, dass es nichts bringt.

Ganz entscheidend für den Bildungserfolg der Schüler – so Hattie – ist der Lehrer, weniger zum Beispiel die Schulstruktur. Diskutieren wir in Deutschland die falschen Themen?

Udo Beckmann: Der Lehrer ist natürlich eine zentrale Figur. Wenn wir es nicht schaffen, die individuellen Talente von Schülern zu entdecken und zu fördern und wenn wir dazu nicht die notwendigen Werkzeuge und Methoden haben, dann nutzt auch eine Veränderung der Schulstruktur nichts. Denn allein eine neue Etikettierung ändert nichts. Aber eine Schulstrukturänderung, das ist immer auch eine Medaille mit zwei Seiten. Es geht nämlich um eine äußere und eine innere Veränderung von Schule. Und die beiden Dinge müssen zusammenspielen. Der VBE hat hier seit vielen Jahren eine klare Position. Wir sprechen uns im Grunde für eine Zweigliedrigkeit der Schulstruktur aus, so wie sie sich auch in vielen Bundesländern abzeichnet, wo es neben dem Gymnasium eine weitere Schulform gibt, die sich vorwiegend auf die Sekundarstufe I bezieht. Es ist auch nicht damit getan, die Lehrer an der Universität und in einem anschließenden Referendariat auszubilden. Sondern gerade im Lehrerberuf ist es eine große Herausforderung, sich fort- und weiterzubilden. Nur fehlt es uns leider an den notwendigen Angeboten der Arbeitgeber.

Wilfried Bos: Auch richtig ja, eindeutig. Bildungsforscher sagen das seit Jahren. Das werden Sie so oder so ähnlich von allen verantwortlichen großer Bildungsstudienhören: Der Unterricht muss verbessert werden. Die Unterrichtsentwicklung und wie man Lehrer dabei unterstützt, ist das zentrale Thema, wofür man Geld ausgeben sollte. Das ist allen in der Wissenschaft, die empririsch arbeiten, auch aus eigenen Untersuchungen bekannt. Wir sagen das auch immer laut, wenn wir gefragt werden. Aber verkaufen Sie das mal in der Wahl: "Wir geben jetzt Geld dafür aus, dass der Unterricht verbessert wird." Und die andere Partei sagt "Wir machen die Klassen kleiner." Da ist doch klar, wer im Vorteil ist.

Hattie rüttelt gleich an mehreren Grundfesten der modernen Pädagogik, auch am Erfolg des offenen Unterrichts. Also wieder alles frontal?

"Es geht immer um einen Methodenmix"

Udo Beckmann: Nein, mit Sicherheit nicht. Es geht immer darum, einen Methodenmix zu haben. Dabei wird es sicherlich Phasen geben, in denen auch der Frontalunterricht seine Berechtigung hat. Aber es geht darum, den Schülern gerecht zu werden. Die Kinder müssen auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereitet werden und dazu gehört eben auch kooperatives Arbeiten in Gruppen, dazu gehört, sich in Projekte und Teams einzubringen, dazu gehört, zu wissen, wie man Ergebnisse von Projekten präsentiert. Und das kriege ich mit Frontalunterricht nicht hin. Die Lehrer machen diesen Mix, sie sind auf einem sehr guten Weg und gerade Lehrerfortbildungen, bei denen wir ihnen diese Werkzeuge an die Hand geben, werden stark nachgefragt.

"Das ist nicht vernünftig empirisch untersucht"

Wilfried Bos: Wir wissen es schlicht und ergreifend nicht. Ich kenne in Deutschland keine einzige empirische Untersuchung mit einem anständigen Experimentaldesign, bei der man die Wirkung von offenem Unterricht und Unterricht in traditioneller Form verglichen hat. Das ist nicht vernünftig empirisch untersucht. Den Lehrern würde ich mehr den Mix empfehlen, denn es hängt immer davon ab, was ich gerade mache, wann ich Input gebe, wann ich Schüler entwickeln lassen muss. Das hängt vom Stoff und von der Unterrichtssituation ab. Deswegen ist hohe Methodenkompetenz für Lehrer wichtig.

Was bedeutet die Hattie-Studie für die deutsche Bildungsdiskussion?

Udo Beckmann: Ich glaube nicht, dass die Hattie-Studie eine besondere Bedeutung für die deutsche Bildungsdiskussion haben wird. Es ist wie bei vielen anderen Studien auch: Es gibt den einen oder anderen Aufreger. Die einen fühlen sich durch die Studie in dem bestätigt, was sie schon immer gewusst haben, die anderen weniger. Oder es wird eine nächste Studie mit anderen Ergebnissen folgen. Ich würde das nicht überbewerten, sondern nehme sie als eine Studie, bei der man über den einen oder anderen Punkt reden kann, aber ich halte sie nicht für die durchschlagende Studie, die jetzt die Bildungswelt in Deutschland verändern wird.

Wilfried Bos: Sie bedeutet, dass die Diskussion noch einmal ein bisschen intensiviert wird. Aber "Die Wissenschaft hat festgestellt …" - da gibt es schon ein Lied in der Mundorgel. Es ist nicht so, dass unsere Ergebnisse einfach von der Politik umgesetzt werden. Politik muss das auch politisch bewerten und dann die notwendigen Schlüsse ziehen. Wir sind ja froh, dass wir spätestens seit PISA zwar keinen Paradigmenwechsel doch aber einen vorsichtigen Richtungswechsel haben und dass die Politik mehr dazu übergeht, evidenzbasiert Entscheidungen zu treffen. Es ist nicht mehr ganz so ideologisch. Das ist das schon ein ordentlicher Schritt. Warten wir mal noch 20 Jahre ab, dann sind wir ein gutes Stück weiter. Wenn früher überhaupt nicht auf diese Ergebnisse gehört worden ist, dann wird jetzt mehr darauf gehört - je nach Bundesland. Das Bildungswesen ist ein Riesenschiff, das kann man nicht im rechten Winkel umsteuern, das macht Riesenkurven. Aber in die richtige Richtung!

Weiterführende Links

Institut für Schulentwicklungsforschung TU Dortmund
Verband Bildung und Erziehung

Dazu auf der didacta

Forum Unterrichtspraxis

Im Forum Unterrichtspraxis stellen an allen fünf Messetagen prominente Referenten und Experten erprobte Konzepte für die Schulpraxis vor. Hier eine Auswahl:

Die Vielfalt der Lernenden braucht vielfältige Lernmittel!

Wie Lernmittelkonz epte die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen erleichtern.
22. Februar 2013 12.00 bis 13.00 Uhr
Mehr denn je sind Schulen heute auf Lernmittel angewiesen, die Lernangebote auf verschiedenen Anforderungsniveaus enthalten. Dem Anspruch der Lernenden auf individuelle Förderung kann das klassische Schulbuch allein nicht mehr gerecht werden. Mit einem Lernmittelkonzept entscheidet sich eine Fachkonferenz für ein erweitertes Lernangebot. Wie können Lernmittelkonzepte aussehen, die eine breite Palette klassischer, digitaler und außerschulischer Lernangebote berücksichtigen, und wie können Fachkonferenzen bei ihrer Entwicklung unterstützt werden? Diesen Fragen soll am Beispiel des Faches Geschichte nachgegangen werden.

Wolfgang Vaupel, Geschäftsführer der Medienberatung NRW, Andreas Weinhold, Medienberatung NRW

Methodenfeuerwerk versus Lernwirksamkeit?

Ein Schulpraktiker und eine Lernforscherin uber guten Fachunterricht
23. Februar 2013 11.00 bis 12.00 Uhr
Viele Lehrer haben in den letzten Jahren den Eindruck gewonnen, guter Unterricht müsse eine Art Methodenfeuerwerk sein. Doch welche Formen der Schüleraktivierung sind auch nachhaltig lernwirksam? Gibt es einen Ausweg aus der Aktionismusfalle, die mehr Papier und Zeit verbraucht als Inhalte klärt? Die aktuelle Bildungsforschung unterstreicht die Bedeutung der Lehrperson für den Lernerfolg: ihre Steuerungsaktivität, ihre Erklärungskompetenz, ihre kognitive wie emotionale Empathie. Die Referenten, ein erfahrener Lehrer und eine der führenden Lernforscherinnen, diskutieren dies anhand typischer Situationen aus dem Schulalltag.

Teilnehmer: Michael Felten, Gymnasiallehrer Köln, Prof. Dr. Elsbeth Stern, ETH Zürich, Institut für Verhaltenswissenschaften

Forum Bildung

IQB-Ländervergleich 2011

22.02.2013, 16:30 - 17:45 Uhr

Der erste innerdeutsche Leistungsvergleich mit über 27.000 Schülerinnen und Schülern offenbarte gewaltige Lern- und Leistungsunterschiede. Politik und Wissenschaft scheinen ratlos. Was sind die Ursachen? Wie ist der Erfolg einiger Bundesländer zu erklären und wie der Misserfolg der anderen? Und welche Konsequenzen sind aus der Studie zu ziehen? Sind bundeseinheitliche Lehrpläne für die Grundschulen eine Lösung? Brauchen Lehrerinnen und Lehrer eine bessere Aus-, Fort- und Weiterbildung, um ihren Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden?

Teilnehmer: MD Reinhard Aldejohann, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Maresi Lassek, Vorstand Grundschulverband Dr. Dirk Richter, Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) Ursula Walther, Stellvertretende Vorsitzende Bundeselternrat

Inklusion- Wie gehts?

23.02.2013, 11:00 - 12:15 Uhr
Die Gesellschaft insgesamt, besonders aber die Schule, tut sich schwer mit der Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention. Häufig gibt es keine personellen und materiellen Ressourcen zur Verwirklichung der Inklusion: Lehrkräfte und Schulbegleitpersonen fehlen oft, die Schulträger sind finanziell überfordert. Ein Anfang kann heute gelingen, wenn es eine Verständigung über die Ziele in der nahen Zukunft gibt: Lehrkräfte mit sonderpädagogischen Kompetenzen, eine Infrastruktur mit qualifizierten Fachleuten, geeignete Fortbildungen, angepasste und differenzierte Schulbücher.

Teilnehmer: Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verband Bildung und Erziehung Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Prof. Dr. Klaus Klemm, em. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, Hans-Peter Vogeler, Vorsitzender des Bundeselternrates

Weniger Schüler – mehr Lehrer?

21.02.2013, 12:00 - 13:15 Uhr
Der demografische Wandel bietet die Chance auf Veränderungen im Schulwesen. Viele Eltern und Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen erwarten, dass die "demografische Rendite" im System bleibt: um Klassengrößen zu senken, um die Ausstattung der Schulen zu verbessern, um die Unterrichtsqualität zu steigern - und aus vielen Gründen mehr. Sind diese Erwartungen realistisch? Wie kann diese "Rendite" vom Schulsystem "eingefahren" werden? Welche politischen Konzepte hierfür gibt es?

Teilnehmer: Sigrid Beer, Sprecherin der GRÜNE-Fraktion im Landtag NRW im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, Yvonne Gebauer, Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag NRW im Ausschuss für Schule und Weiterbildung Renate Maria Hendricks, Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, Birgit Rydlewski, Mitglied der PIRATEN-Fraktion im Landtag NRW im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, Petra Vogt, Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag NRW im Ausschuss für Schule und Weiterbildung

VBE Forum Halle 06.1 Stand D068 E069

Kleinere Klassen haben (doch) Einfluss auf den Lernerfolg

20.02.2013, 13:00 - 14:00 Uhr
In allen Umfragen zu den notwendigen Veränderungen im Schulwesen nennen Eltern und Lehrer die Reduzierung der Klassengröße an erster Stelle. Die Mehrheit der Bildungsforscher in Deutschland hält diese Maßnahme für zu teuer und wenig wirkungsvoll.

Referent: Gerd Möller, ltd. Ministerialrat a. D.

Forum didacta aktuell

Brauchen wir noch die externe Evaluation? Wir wissen doch, wie es in den Schulen aussieht!

19.02.2013, 14:00 - 14:45 Uhr
Nachdem in mehreren Bundesländern die erste Runde der externen Evaluation (Schulinspektion, Visitation, etc.) in den Schulen beendet wurde oder kurz vor dem Abschluss steht, stellt sich die Frage, wie die Ergebnisse der externen Evaluation mit einem weiterentwickelten Verfahren die Schulen noch besser in ihren Bemühungen um die stetige Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität unterstützen kann.

Am Beispiel des Landes Niedersachsen, das die Erstinspektion aller Schulen im Herbst 2012 abgeschlossen hat, wird aufgezeigt, was die neue Schulinspektion den Schulen in einem dialogischen, auf die schulischen Prozesse ausgerichteten Verfahren anbieten kann.

Den Dialog führen Wulf Homeier, Präsident des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), zu dessen Aufgaben auch Evaluation und Schulinspektion gehören, Harald Willert, Schulleiter des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Oberhausen Sterkrade sowie der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Martin Bonsen von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Moderation: Martina Reiske, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Subrackschule, Bielefeld.

TIMSS, IGLU, PISA & Co: Machen Leistungsvergleiche unsere Schulen besser?

23. Februar 2013, 15.00 Uhr - 15.45 Uhr
Mit TIMSS & PIRLS fing es an, PISA schockierte das Bildungsland Deutschland. Mittlerweile vergeht kaum ein Schuljahr ohne neue Ergebnisse über den Status Quo der Schulen und des Bildungssystems. Nationale und internationale Rankings und Vergleiche liefern Daten und Erkenntnisse. Ist Bildung messbar? Wer entwirft die Schulleistungsstudien? Wie werden die Ergebnisse für die Weiterentwicklung von Schulen genutzt? Wie und wann profitieren Schüler und Schülerinnen?

Teilnehmer: Dirk Hastedt, IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) und Marianne Demmer, GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) beziehen im Gespräch mit Matthias Degen, WDR, Position.

Marktplatz Beruf ist Zukunft

Die neue Rolle des Ausbilders – Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf die betriebliche Berufsausbildung

21.02.2013, 11:00 - 11:45 Uhr
Die Funktion der Ausbilderin oder des Ausbilders hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Fragen der gezielten Potenzialentwicklung von Auszubildenden wie erheblicher Nachqualifizierungsbedarf bedeuten ebenso wie interkulturelle Fragestellungen eine deutliche Veränderung der Ausbilderqualifikation. Hier soll thematisiert werden, wie Unternehmensverantwortliche oder der/die Ausbilder/in selbst auf diese neue Herausforderung reagieren können. Referentin: Dipl.-Geographin Henriette Niecknig, Stv. Geschäftsführerin und Leiterin des Zentrums IHK-Die Weiterbildung

Lehrer/in an Berufskollegs / beruflichen Schulen: ein toller Beruf!

22.02.2013, 12:00 - 13:00Uhr
  • Lehrer/in am Berufskolleg: Beruf mit Zukunft
  • Berufskollegs vor dem Personalkollaps? Die Zukunftsaussichten: Hohe Bedarfe insbesondere im technischen und sozialpädagogischen Bereich
  • Das Studium für das Lehramt an Berufskollegs / Berufsschulen
  • Der Seiteneinstieg: Ausnahme oder Regelfall Referent: Wilhelm Schröder, Vorsitzender Verband der Lehrerinnen und Lehrer NRW, Vorsitzender des Hauptpersonalrates für die 25.000 Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NRW beim Ministerium für Schule und Weiterbildung in Düsseldorf, Mitglied im Bundeshauptvorstand des Bundesverbandes für Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs, Studiendirektor am Berufskolleg Meschede

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