Kommerzielle Nachhilfeinstitute haben keinen Einfluss auf Bundespolitik

(hib/SKE) Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) hat keine Rolle bei der Ausgestaltung des Ganztagsschulprogramms der Bundesregierung gespielt.

08.03.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

In ihrer Antwort (16/4384) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/4033) betont die Bundesregierung, dass die Länder und die Schulträger für die Auswahl von Partnern des schulischen Ganztagsangebots zuständig seien.

Ein Angebot des VNN, mit öffentlichen Schulen beim Nachmittagsangebot zusammenzuarbeiten, sei der Regierung nicht bekannt. Es gebe auch keine Pläne, kommerzielle Nachhilfeinstitute bei der von Bundesbildungsministerin Annette Schavan angekündigten Bund-Länder-Offensive zur Reduzierung der Schulabbrecher einzubeziehen.

Bisher fehlten verlässliche Daten zum Thema Nachhilfeanbieter. So könnten weder zuverlässige Aussagen über die Zahl der Nutzer noch über die tatsächliche Wirkung des bezahlten Unterrichts auf die Leistungen der Schüler gemacht werden.

In absehbarer Zeit wolle das Bundesbildungsministerium ein Gutachten zum bisherigen Forschungsstand, zur Datenlage und offenen Fragen vorlegen.

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