Kultusminister Goebel beim 3. Regelschulforum der CDU-Fraktion:

Am morgigen Donnerstag wird Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) beim 3. Forum "Thüringer Regelschule - der Weg zur Berufs- und Hochschulreife" der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag teilnehmen und Perspektiven zur weiteren Entwicklung der Regelschule aufzeigen.

16.11.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Zeit: Donnerstag, 17. November 2005, 17 Uhr, Ort: Erfurt, Thüringer Landtag, Raum 101.

Minister Goebel sagte im Vorfeld: "Wie kaum eine andere Schulart nutzt die Regelschule - motiviert durch mehr Handlungsspielräume - ihre Chance zur Innovation. Die Thüringer Regelschule liefert einen Beweis für erfolgreiche systematische Schulentwicklung. Völlig zu Recht bezeichnen wir die Regelschule gerne als eine Schule mit Chancen für alle. Seit 1991 sichert die Thüringer Regelschule als Kernstück des Thüringer Schulwesens für rund zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler eine theoretisch fundierte, aber gleichzeitig praktisch und lebensnah orientierte Schulbildung, auch wenn die Unternehmen immer wieder Kritik an der Ausbildungsfähigkeit üben.

Die Regelschule zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus. Ab Klassenstufe 7 bestimmt die Schulkonferenz , wie der Unterricht organisiert wird. So ist einerseits weiteres gemeinsames Lernen möglich, das zeitweise zur besonderen Förderung durch Trennung in Kurse ergänzt wird. Diese Form soll weiterentwickelt und gestärkt werden. Das Ziel lautet: Bei unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Rahmenbedingungen möglichst jeden Jugendlichen zum bestmöglichen Schulabschluss zu führen.

Ein weiteres Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen Regelschule und den berufsbildenden Schulen zu verstärken. Die Schullaufbahn eines Regelschülers findet ihre erfolgreiche Fortsetzung in den unterschiedlichen Schulformen des berufsbildenden Systems, wobei sowohl eine berufliche Qualifikation als auch eine Hochschulzugangsberechtigung angestrebt werden kann. Das Kultusministerium wird die Kooperation mit den berufsbildenden Schulen vorantreiben. So wird derzeit beispielsweise das Entwicklungsvorhaben "Kooperation von Regelschule und Berufsschule" vorbereitet. Die weitere interessante Frage ist: Soll und kann die Regelschule eine ihren Grundlagen und ihrer Arbeitsweise entsprechende Oberstufe aufbauen, die auf direktem Weg zu einer Hochschulzugangsberechtigung führt? Eines ist klar: Die Regelschule ist nicht das Ende, sie ist Sprungbrett für berufliche Ausbildungen, für die Fachhochschulreife oder für das Abitur."


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