Kultusminister Goebel eröffnet 11. Tage des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) eröffnet morgen die 11. Tage des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts in Erfurt, die in jedem Jahr vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) durchgeführt werden.

09.03.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Die Veranstaltung am 10./11. März 2005 steht unter dem Motto "Fordern und Fördern". Es werden ca. 500 Lehrerinnen und Lehrer erwartet. In rund 80 Vorträgen, Workshops und Seminaren präsentiert das ThILLM neueste wissenschaftliche und didaktische Erkenntnisse zur Einführung der Thüringer Lehrpläne und Bildungsstandards.

Zeit: Donnerstag, 10. März 2005, 9 Uhr

Ort: Erfurt, Universität, Nordhäuser Straße 64


Minister Goebel sagte im Vorfeld der Veranstaltung: "Seit der letzten Novellierung des Thüringer Schulgesetzes ermöglichen die Flexibilisierung der Stundentafel und die Projektarbeit in der Regelschule oder das Seminarfach an den Gymnasien auch im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich neue Perspektiven. Die Lehrpläne sollen zu einem schülerbezogenen Unterricht hinführen, der jedem Schüler so gut wie möglich in seinen Fähigkeiten und Lernbedürfnissen gerecht zu werden versucht. Auch hier stehen Mathematik und Naturwissenschaften vor neuen interessanten Herausforderungen. Schließlich können die Schulen auch schulinterne Lehrpläne aufstellen, was nicht für alle Zeiten die Domäne im sprachlichen und im Wahlpflichtbereich sein muss.

Die Beschäftigung mit Mathematik und den Naturwissenschaften schult die für das Kompetenzmodell unserer Thüringer Lehrpläne entscheidenden Bereiche: die Selbstkompetenz, die Sachkompetenz und die Methodenkompetenz. Der Gewinn liegt nicht nur im direkt anwendbaren Nutzen, sondern auch in der Persönlichkeitsbildung, in der aufeinander abgestimmten Verbindung von Wissen, Können und Wollen.

Seit PISA hat die Debatte um Unterrichtsqualität und um Bildungsstandards neuen Elan erhalten. Insbesondere die PISA-Studie hat auch die Schwächen deutscher Schüler in Mathematik offenkundig gemacht. Seitdem haben wir alle zusätzliche Anstrengungen unternommen. Mathematiklernen muss - auch in der breiten Öffentlichkeit - wieder als kognitive Herausforderung verstanden werden, die wesentlich über die Zukunftschancen des Einzelnen und unseres Landes mit entscheidet, die Neugier weckt und Spaß macht."


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