Kultusminister muss sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen

"Die Thüringer haben einen Anspruch darauf, von kompetenten Ministern repräsentiert zu werden und nicht von solchen, auf die die Nation schon mit Fingern zeigt!" Das sagte der Thüringer GEW-Vorsitzende Jürgen Röhrteich in einer ersten Reaktion auf den Verzicht Dr. Krauses auf den Posten des Kultusministers.

05.05.2008 Thüringen Pressemeldung GEW Thüringen

Von einem Kultusminister dürfen die Thüringer ein klares Bekenntnis zur demokratischen Grundordnung erwarten und nicht mit fragwürdigen Umschreibungen der eigenen politischen Meinung abgespeist werden. Gerade das hat Dr. Krause deutlich vermissen lassen und ihn untragbar für dieses Amt gemacht.

Für den neuen Kultusminister oder die neue Kultusministerin hält die GEW ein klares Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung für notwendig. Das wird schließlich auch von jeder Lehrerin und jedem Lehrer verlangt. Weiterhin ist eine hohe fachliche Kompetenz in allen Bildungsbereichen erforderlich. Bei einer Amtszeit von 16 Monaten bleibt kaum Zeit zur Einarbeitung.

"Deshalb wünschen wir uns als GEW vom Ministerpräsidenten bei der Auswahl der neuen Kandidatin oder des neuen Kandidaten mehr politisches Gespür und mehr Beachtung fachlicher Kompetenz", so Röhreich abschließend.

Ansprechpartner

GEW Thüringen

Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden