Baden-​Württemberg

Kultusministerin Marion Schick: Berufliche Gymnasien des Landes sind ein Erfolgsmodell

Mit Blick auf die Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Plätze an den beruflichen Gymnasien auszubauen, erklärte Kultusministerin Marion Schick am Mittwoch (4. August 2010) in Stuttgart: "Die beruflichen Gymnasien des Landes sind ein baden-württembergisches Erfolgsmodell und werden es auch künftig bleiben. Sie stellen einen wichtigen Anschluss für junge Menschen dar, die aus Realschule, Berufsfachschule und Werkrealschule mit Mittlerer Reife den Weg zur Hochschulreife suchen. Deshalb werde ich mich für einen weiteren starken Ausbau einsetzen." In den vergangenen zehn Jahren sei die Schülerkapazität bereits von circa 36.500 auf etwa 48 500 Schülerinnen und Schüler erhöht worden.

04.08.2010 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

"Da für viele Abgänger der Realschule auch andere Bildungsgänge insbesondere im dualen System attraktiv sind, bleiben mit großer Wahrscheinlichkeit auch zum kommenden Schuljahresbeginn - trotz eines zuvor bestehenden Bewerberüberhangs – wieder Schulplätze an beruflichen Gymnasien frei, die auch in Nachrückverfahren nicht besetzt werden", hob die Ministerin hervor.

Zu der Behauptung, die Bildungspläne der Realschule seien nicht auf das berufliche Gymnasium abgestimmt, entgegnete Schick, dass das Landesinstitut für Schulentwicklung die Schnittstellen zwischen Realschule und Berufskollegs sowie Beruflichen Gymnasien bereits optimiere. Erste Ergebnisse hätten jedoch gezeigt, dass es gerade im Fach Mathematik keine unterschiedlichen Anforderungen der Bildungspläne der Realschule sowie des Berufskollegs und des Beruflichen Gymnasiums gäbe.


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